Hospitationsstipendium

Hospitationsprogramm © GettyImages

 

Die Stipendien werden gezielt an Theater- und Tanzschaffende in den Ländern Litauen, Lettland, Estland, Russland, ehemalige Sowjetrepubliken, Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien vergeben werden. Insgesamt werden im finanziellen Rahmen der Zuwendung 4-5 geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für einen Hospitationsaufenthalt von bis zu 3 Monaten in Deutschland gesucht, die individuelle Dauer richtet sich nach den jeweiligen Produktionen an den Theatern oder Gruppen, bei denen sie hospitieren werden. Ein geeigneter Platz wird nach der Zusage für ein Stipendium ausgesucht.

Bewerben können sich Regisseur*innen, Dramaturg*innen, Bühnen- und Kostümbildner*innen, Angehörige aus den technischen Berufen für Bühnenton und Licht sowie Choreograf*innen aus den Bereichen Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater, Musiktheater und zeitgenössischer Tanz.

Die Bewerber*innen sollten in ihren Ländern bereits erste professionelle Erfahrungen in ihrem Beruf gesammelt, jedoch in der Regel das Alter von 40 nicht überschritten haben und, hauptsächlich im Schauspiel, über entsprechende Deutschkenntnisse verfügen, die vom Goethe-Institut nachgewiesen sind.

Das Stipendium umfasst eine monatliche Pauschale von 780 Euro, die Reisekosten zum Hospitationsort und zurück, eine Kranken/Unfall und Haftpflichtversicherung, sowie die Möglichkeit einer Rückerstattung von bis zu 300 Euro für Theaterkarten und Besuche anderer Städte zum Zweck des Theaterbesuchs.

 
Die Bewerbungen sollten digital bis zum 15. Oktober oder früher an berit.wohlfarth@goethe.de geschickt werden.