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Con nuestras manos (Mit unseren Händen), AusschnittCon nuestras manos (Mit unseren Händen), Ausschnitt © Luisa Richter

Luisa Richter – Leben und Werk
Die 1980er Jahre

1980

Einzelausstellung im Stuttgarter Rathaus („Flächenräume und Spiegelungen“ und in der Galerie Serra in Caracas.
Sammelausstellung in Stuttgart (Galerie Lutz) und Teilnahme an der Internationalen Kunstmesse in Düsseldorf.
Die Städtische Galerie Stuttgart erwirbt eine Collage und das Museo de Bellas Artes ihr Gemälde „Portón y soplo“ („Tor und Windstoß“). Fertigstellung von „el Clavo“ („Der Nagel“). Ein Jahr zuvor hatte die Malerin eine Hommage an Robbe-Grillet fertiggestellt, dessen literarische Prinzipien in einigen ihrer Werke erkennbar sind.
Teilnahme an der Ausstellung „Indagaciones de la imagen“ („Nachforschungen zum Bild“) in der Galería de Arte Nacional in Caracas.
Gründungsmitglied des Taller de Artistas Gráficos Asociados (TAGA, Verein Assoziierter Grafischer Künstler), wo sie an einem Großteil ihres grafischen Werkes arbeiten wird.
 

1981

Ausstellung „Planos y Reflejos“ („Ebenen und Spiegelungen“) im Museo de Arte Contemporáneo in Caracas, wo die bei der Biennale di Venezia gezeigten Werke zusammen mit neueren ausgestellt werden, darunter die Serie „Hojas de mi diarios“ („Blätter meines Tagebuches“).
Einige der Werke der Malerin werden bei der 1. Biennale für Visuelle Kunst in Caracas und bei der Internationalen Kunstmesse „Art 12“ in Basel ausgestellt. In Stuttgart-Esslingen ehren 39 Künstler, darunter Luisa Richter ihren langjährigen Freund, den Dichter und Kritiker Kurt Leonhard bei der Vorstellung seines Buches „Was ist Kunst? Eine Grundfrage und 39 Beispiele“.
Einzelausstellung mit Ölbildern und Collagen in der Galerie Ruchti in Köln und in der Kunstgalerie Ing. Rolando Oliver Rugeles in Mérida (Venezuela) („Vivencias” („Erlebnisse“)).
 

1982

Luisa Richter erhält den Nationalen Preis für Bildende Kunst und Bildung für das Jahr 1981 in Caracas. Neue Einzelausstellungen in der Galerie Durbán und der Galerie Vival México („Collages de Luisa Richter“ („Collagen von Luisa Richter“)).
 

1983

Ausstellungen in der Galerie Roosenhaus in Hamburg („Luisa Richter, Caracas“) und der Galerie Siete Siete in Caracas („Gente“ („Leute“)).
Die UNESCO in New York erwirbt „Pasaje“ („Passage“), Öl auf Leinwand.
 

1984

Einzelausstellung in der Galerie Félix („Hojas de mi diario“ („Blätter meines Tagebuches“)).
Teilnahme an der 1. Biennale in Havanna, Kuba.
 

1985

Ihr Werk wird im Rahmen von Einzelausstellungen im Centro Venezolano Colombiano in Bogota gezeigt, im Museo Nacional de Artes Plásticas y Visuales in Montevideo, welches die Porträts von Marta Traba und Ángel Rama erwirbt, in der Galerie México („Cosecha de juegos“ („Spielernte“)) und in der Galerie Los Espacios Cálidos in Caracas („Apariencia de la intimidad“ („Anschein von Intimität“)), in der 69 erotische Spiele zu sehen waren. Diese Ausstellung inspirierte die Gruppe Rajatabla zu einer Performance, welche von der venezolanischen Regisseurin Marilyn Birchfield für ihren Film „Riesgos del juego“ gefilmt wurde.
Die Galerie Durbán zeigt Werke Luisas Richters in der Sammelausstellung „Obras para una colección“ („Werke für eine Sammlung“). Maeca López Méndez verlegt 16 Original-Siebdrucke zur Illustrierung der Gedichte von Antonia Palacios „La piedra y el espejo“ („Der Stein und der Spiegel“), das in einer auf 150 Stück limitierten Auflage erschien.
 

1986

Einzelausstellungen im Centro Cultural San Martin in Buenos Aires und in der Galerie Roosenhaus in Hamburg.
Sammelausstellung in der Galerie Durbán („Große Formate“).
Fertigstellung von „Lancelot“ (Öl auf Leinwand), wo sie sich dem Konzept des „statischen Perspektivismus“ anzunähern scheint.
 

1987

Im Oktober ist sie zum Internationalen Symposium „Exotische Welten – Europäische Phantasien“ in Stuttgart eingeladen, woraufhin Fragmente von „Hojas de mi diario“ („Blätter meines Tagebuches“) und „Una mirada hacia atrás“ („Ein Blick zurück“) in der Zeitschrift „Kulturaustausch“ des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart erscheinen. Die nostalgischen Erinnerungen an die Auswanderung fallen zusammen mit dem Tod von Hans Joachim Richter wenige Monate zuvor.
Einzelausstellungen mit den „Espacios planos“ („Ebene Räume“) in der Galerie Art Hoy in Caracas und Sammelausstellung „Deutsche Collagen der Gegenwart“ in Stuttgart (zusammen mit Joseph Beuys). Bei Sotheby’s in New York erscheinen Werke der Künstlerin bei Latin-American Art.
 

1988

„Transrealidades“ („Transrealitäten“) in der Galerie Durbán. Bei der Katalogvorstellung weist Carlos Silva auf die Beziehung des Werks Luisa Richters mit der Philosophie von Novalis hin.
„Travesaños de ramas y secretos“ („Querstreben von Zweigen und Geheimnissen“) ist im Rahmen der Ausstellung „La imaginación de la transparencia“ („Die Vorstellung der Transparenz“) im Museo de Bellas Artes zu sehen.
Teilnahme an „Celebración de una amistad“ („Feier einer Freundschaft“), einer Hommage an María Teresa Castillo durch bildende Künstler in der Galerie Espacios Cálidos, und am 1. Salon für Malerei Metro de Caracas.
Fertigstellung des Diptychon „Uccello“ (derzeit in der Botschaft von Venezuela in Washington).
 

1989

Fall der Berliner Mauer und Wiedervereinigung Deutschlands.
Ausstellung von Collagen in der Galerie Fischinger in Stuttgart und Teilnahme an „Reverón en cien años de pintura venezolana“ („Reverón in hundert Jahren venezolanischer Malerei“), organisiert durch das Museo de Arte Contemporáneo in Caracas.
Die Galerie Durbán zeigt Werke der Künstlerin in der Ausstellung von Nationalpreisträgern.
Einzelausstellungen in der Galerie Astrid Paredes in Caracas („30 Jahre Malerei Luisa Richters“) und in der Galerie Gala in Valencia (Venezuela) („Estancias intangibles“ („Unberührbare Aufenthalte“)).
Mitglied des Vorstands der Asociación Cultural Humboldt/Goethe-Institut Caracas bis 1991.
Die Galerie Loehr stellt sie auf dem Frankfurter Kunstmarkt vor.
Teilnahme an der „Colección latinoamericana“ („Lateinamerikanische Sammlung“), Biblioteca Luis Ángel Arango in Bogota.
 
 

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