Fotowettbewerb: "Venezuela – ein Land der Migration!"

Machen Sie mit beim internationalen Online Fotowettbewerb „Venezuela – ein Land der Migration“!   Vom 02.03.2017 – 03.05.2017 © Pixabay

Venezuela ist mehr noch als die meisten anderen Länder Südamerikas durch Migration gekennzeichnet. Mit Ausnahme einer zahlenmäßig kleinen indigenen Bevölkerung stammen seine heutigen Bewohner von Migranten ab, vornehmlich aus Europa und anderen Ländern Südamerikas und zu einem geringen Teil auch von zwangsweise in die „Neue Welt“ verbrachten Afrikanern: Wie in praktisch allen Ländern Südamerikas gab es in Venezuela vom 16. bis ins 19. Jahrhundert eine bedeutende Migration aus Europa, besonders aus Spanien, aber auch aus Portugal, Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus wurde aber speziell Venezuela im 20. Jahrhundert durch Migration geprägt: Bald nach Ende der Entdeckung großer Ölvorkommen (1922) setzte in den 40er Jahren aus dem kriegsgeprägten Europa eine erste Migrationswelle ein, die mit der durch die „Ölrente“ induzierten permanenten Erhöhung des Lebensstandards im Land bis in die 70er Jahre hinein anhielt. Bereits Ende der 60er Jahre setzte eine zweite Migrationswelle aus den von Diktaturen beherrschten Ländern Südamerikas ein. Gleichzeitig gab es immer, bis in die 90er Jahre hinein, in großem Umfang Migration aus den Nachbarstaaten, insbesondere aus Kolumbien.

Mit dem Fotowettbewerb „Venezuela – ein Land der Migration“ möchte das Goethe-Institut die Migrantinnen und Migranten würdigen, die das Land geprägt haben.

ERGEBNIS DER PRÄMIERUNG

Kategorie Amateure

Es wurden insgesamt 133 Fotografien von derselben Zahl von FotografInnen eingereicht, die den in den Vorgaben festgelegten Kriterien entsprachen. Das Auswahlkomitee bestehend aus Carolina Balza, Costanza De Rogatis und Yuri Liscano, wählte 30 Fotos aus. 

In der Zeit vom 7. Juni bis 7. August 2017 wurde in einer App auf Facebook über diese Fotos abgestimmt und so die besten 20 Fotos dieser Kategorie einschließlich der drei Gewinner ‚Amateure‘, ermittelt.
Diese Abstimmung ergab folgendes Resultat:
 
1° Platz: Dejando huellas, von José Aldana mit 4.265 Stimmen.
2° Platz: China en Venezuela, von Jesús Castellanos mit 1.585 Stimmen.
3° Platz: Mis abuelos: el indio con la europea, von Liliana Osorio mit 1.133 Stimmen.

Dejando Huellas Fotos Kategorie Amateure 1° Platz: Dejando Huellas - Jose Aldana.

Kategorie Profis

Es wurden insgesamt 35 Fotografien von derselben Zahl von FotografInnen eingereicht, die den in den Vorgaben festgelegten Kriterien entsprachen. Das Auswahlkomitee wählte 20 Fotos aus.
Das Auswahlkomitee bestehend aus Carolina Balza, Costanza De Rogatis und Yuri Liscano vergab die erste drei Plätze an:
 
1° Platz: Call with my sons, von Vasco Szinetar.
2° Platz: El Dorado, von Argenis Bellizzio.
3° Platz: Campo de Carabobo, von Jesús Hdez-Güero.

Call with my sons Fotos Kategorie Profis 1° Platz: Call with my sons - Vasco Szinetar.