Goethe on Demand: die Streaming-Plattform des Goethe-Instituts
Haus-Kino

Haus-Kino Goethe on demand

Im Mai startet eine zweite Ausgabe der Online-Filmreihe Haus-Kino über die Plattform Goethe on Demand. Organisiert von den Goethe-Instituten in Argentinien, Uruguay, Chile, Peru, Kolumbien und Venezuela und dem Goethe-Zentrum in Paraguay werden jeden Monat ein Dokumentar- und ein Spielfilm zum gleichen Thema gezeigt. Eine einmalige Gelegenheit, zeitgenössische Autorenfilme kennenzulernen, aber auch Klassiker des deutschen Kinos neu zu entdecken. Gezeigt werden u.a. Filme von Tatjana Turanskyj, Monika Treut, Heinz Emigholz, Janna Ji Wonders und Johannes Maria Schmit.

An jedem dritten und vierten Donnerstag im Monat ist ein neuer Film mit spanischen Untertiteln kostenlos auf der Plattform Goethe on Demand verfügbar. 

Nach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verfügung.
Plattform Goethe On Demand So funktioniert's

 

Juni: Generationsperspektive

Im Juni zeigt das Haus-Kino im Rahmen des „International Pride Day“ zum Gedenken an die Stonewall-Unruhen von 1969 zwei Filme zum Thema Geschlechteridentität, die den Blick erweitern und dazu einladen, uns darauf einzulassen. Es handelt sich dabei um den neuen Dokumentarfilm Genderation der schon legendären Regisseurin Monika Treut, für den sie nach San Francisco zurückkehrt, um die „Gendernauten“ der Trans-Bewegung der 1990er Jahre zu besuchen. Zum anderen wird der Spielfilm Neubau gezeigt, das Filmdebüt von Johannes Maria Schmit, ein queerer Heimatfilm über einen jungen Transsexuellen, der zwischen der Ruhe auf dem Land und dem Glücksversprechen der Großstadt schwankt. Aus der Perspektive verschiedener Generationen von Filmemachern und Protagonisten schildern beide Filme auf einfühlsame und hoffnungsvolle Weise die (fiktive oder reale) Gegenwart, das Leben in der Gemeinschaft, das Alter und den Tod, den Raum und die Sehnsüchte von Transmenschen.
 



FRÜHERE PROGRAMME

MAI: Emanzipiert?

Im Mai zeigt das Haus-Kino zwei Filme, die sich mit der Emanzipation der Frau in ihren persönlichen und beruflichen Beziehungen befassen.

Die Filmemacherin und Vertreterin des deutschen feministischen Kinos, Tatjana Turanskyj, zeigt in Eine flexible Frau die konservative Emanzipation, der Frauen im Kontext der Arbeitsflexibilität des globalisierten Kapitalismus unterworfen sind. In dem bewegenden Dokumentarfilm Walchensee forever von Janna Ji Wonders befragt die Regisseurin die Frauen in ihrer Familie nach der Befreiung von ihren emotionalen Bindungen zu Männern und ihrem Herkunftsort. Zwei Biografien kämpferischer Frauen, die zum Nachdenken und zur Fortsetzung des Kampfes für eine echte Frauenemanzipation einladen.

Beide Filme können kostenlos mit spanischen Untertiteln auf der Plattform Goethe on Demand angesehen werden.



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