Reiseinformationen


Die Hauptstadt der Bolivarischen Republik Venezuela (República Bolivariana de Venezuela), die im Norden von Südamerika an der karibischen Südküste liegt, ist politischer, kommerzieller und kultureller Mittelpunkt des Landes. Sein gemäßigtes Klima verdankt Caracas der Höhenlage (ca. 1000m) in einem lang gestreckten Tal der Küstenkordillere. Die Bergkette Avila (Andenausläufer) trennt die Hauptstadt im Norden vom nur etwa 20 km entfernten Karibischen Meer.

Das Caracas der Gegenwart ist eine ausufernde Großstadt, die wie viele südamerikanischen Metropolen aus den Fugen zu geraten droht. Daher gibt es auch bezüglich der Einwohnerzahl nur ungefähre Schätzungen (3 Mio. Stadtkern – 6 Mio. mit Außenbezirken) und die äußere Begrenzung des Stadtgebietes ist schwer festzustellen. Diese Entwicklung bringt Gefahren mit sich, die in Form von erhöhter Kriminalität häufig resultierend aus größter Armut auftreten. Aus diesem Grund ist das Stadtbild geprägt von vergitterten Türen, Fenstern und Balkonen, was die prekäre Situation und die Haltung der Bürger widerspiegelt. Der Aufenthalt in Caracas lässt sich allerdings trotz aller Gefahren angenehm gestalten, wenn man einige grundlegende Sicherheitsregeln einhält. Man sollte nicht vergessen, dass Caracas als moderne Weltstadt einiges zu bieten hat: bedeutende historische Bauten und Plätze, interessante Beispiele moderner Architektur, Kirchen und Museen, Hotels und Restaurants internationaler Klasse, exzellente Einkaufsmöglichkeiten, ein turbulentes Nachtleben, Theater, Galerien, Universitäten und nicht zuletzt etliche Parks und Grünflächen.