Internationale Deutscholympiade Finale im Weltsaal im Auswärtigen Amt

Die Siegerinnen und Sieger der Internationalen Deutscholympiade stehen jubelnd auf einer Bühne im Auswärtigen Amt.
Die Siegerinnen und Sieger der Internationalen Deutscholympiade stehen jubelnd auf einer Bühne im Auswärtigen Amt. | © Goethe-Institut

Zwei Wochen lang haben sie sich mit Bravour durch Adjektivdeklinationen und Nominalkonstruktionen gekämpft. Vor allem aber haben sie interkulturelle Kompetenz bewiesen und Freunde aus der ganzen Welt gefunden: Am Freitag (29.07.2016) wurden die Teilnehmer und Gewinner der IDO 2016 im Auswärtigen Amt geehrt. 

Von Brasilien bis Schweden, von Japan bis Kamerun – aus mehr als 60 Ländern rund um den Globus sind 125 Jugendliche auf Einladung des Goethe Instituts nach Berlin gereist. Die Internationale Deutscholympiade (IDO) ist der weltweit größte Wettbewerb der deutschen Sprache. Das Ziel: Gemeinsam die Begeisterung für deutsche Sprache und Kultur teilen und sich mit Jugendlichen aus der ganzen Welt austauschen. Die deutsche Sprache wird so zur Grundlage für das gegenseitige Verständnis unterschiedlicher Kulturen.
 
Antonio Andric aus Kroatien, Mariia Melnik aus der Russischen Förderation und Ngoc My Nguyen aus Vietnam waren die jeweils Erstplatzierten in den drei Sprachniveaus des Wettbewerbs. Den Fairnesspreis für besonders kooperatives Verhalten und solidarisches Miteinander erhielt Amadou Diop Diagne aus dem Senegal. Im Namen von Außenminister Steinmeier gratulierte der Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, Michael Reiffenstuel, allen Gewinnern und Teilnehmern.
 
Weltweit größter Deutschwettbewerb
 
International German Olympics 2016 Participants in the International German Olympics of Goethe Institut sitting in solving a task at tables. | © Goethe-Institut Die 125 Jugendlichen arbeiteten in den letzten sieben Tagen intensiv an ihren Präsentationen, lernten durch Gespräche mehr über das Leben in Deutschland und stellten die Ergebnisse ihrer Recherche in unterschiedlichen Darstellungsformen einer internationalen Jury vor, die mit Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern besetzt war. Es gab sowohl Gruppenarbeiten als auch Einzelpräsentationen für drei Sprachniveaus (A2, B1 und B2). Teamfähigkeit und Kreativität spielten bei der Siegerermittlung eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt aller Aufgaben standen Berlin und seine Bewohner sowie die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und den Heimatländern der Olympioniken. Entstanden sind sehr phantasievolle und kluge Wandzeitungen, Theaterszenen, Liedtexte und Fotografien.
 
Teamfähigkeit und Kreativität im Mittelpunkt
 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Internationalen Deutscholympiade Teilnehmer der Internationalen Deutscholympiade des Goethe Institut feiern zusammen. | © Goethe-Institut Die vom Auswärtigen Amt geförderte Internationale Deutscholympiade IDO fand erstmals im Jahr 2000 in Kroatien statt und wird seit 2008 alle zwei Jahre in Deutschland vom Goethe-Institut und dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet. Die nächste Internationale Deutscholympiade wird 2018 in Freiburg stattfinden.