Fotoausstellung We will have been young

We will have been young © Linh Pham

Do, 14.11.2019 -
Mi, 04.12.2019

Deutsches Haus

33 Le Duan Blvd.
Ben Nghe Bezirk, Distrikt 1
Ho-Chi-Minh-Stadt

Junge fotografische Positionen aus Südostasien

Mitwirkende:
  • Alvin Lau (*1994, Malaysia)
  • Amrita Chandradas (*1987, Singapore)
  • Muhammad Fadli (*1984, Indonesia)
  • Dennese Victoria (*1991, Philippines)
  • Kanel Khiev (*1988, Cambodia)
  • Dwi Asrul Fajar (*1986, Indo- nesia)
  • Elliott Koon (*1980, Malaysia)
  • Watsamon Tri-yasakda (*1990, Thailand)
  • Lee Chang Ming (*1990, Singapore)
  • Geric Cruz (*1985, Philippines)
  • Linh Pham (*1991, Vietnam)
  • Yu Yu Myint Than (*1984, Myanmar)
Kurator:
  • Vignes Balasingam (Obscura Festival Penang, Malaysia)
Die Gruppenausstellung we will have been young zeigt zwölf junge fotografische Positionen aus acht Ländern Südostasiens (Indonesien, Kambodscha, Malaysia, Myanmar, den Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam), die sich mit Fragen der Jugend, Identität und der Ambivalenz von Zukunft auseinandersetzen.

Als visuelle Fotoessays beleuchten sie gesellschaftliche Phänomene im Kontext des ökonomischen Fortschritts und der Globalisierung in den Heimatländern der Fotograf*innen und sensibilisieren außerdem für Sehnsüchte und Missstände innerhalb dieser Realitäten.
 
Die gezeigten Fotoserien sind im Rahmen der Photography Masterclass 2016/17 in Penang, Malaysia unter der Leitung von Jörg Brüggemann und Tobias Kruse der OSTKREUZ - Agentur der Fotografen entstanden. Die Initiative zur Ausstellung gab das Goethe-Institut Malaysia. Nach Stationen, u.a. in Jakarta, Singapur, Manila, Kuala Lumpur, Deutschland und Hanoi, ist we will have been young jetzt auch in Ho-Chi-Minh-Stadt zu sehen.

Rolf Stehle, Institutsleiter des Goethe-Institut Malaysia über "we will have been young":

„Entstanden ist ein sozio-kulturelles Kaleidoskop über das Leben Jugendlicher im vibrierenden Kontext von ökonomischem Fortschritt und Globalisierung in diesen Ländern Südostasiens. Die in den Fotos er- zählten Geschichten und Themen handeln von Online Dating und der Veränderung von Beziehungen, Krankheit und ihren psychologischen Auswirkungen, Familienkonstellationen und Identitäten, Nostalgie und Vergänglichkeit, sozialem Wohnungsbau und Urbanisierung, psycho- sozialen Beeinträchtigungen, Ureinwohnern und ihrer Marginalisierung, Homosexualität und der Suche nach Zugehörigkeit, Club-Szenen als Rebellion, Vespa-Clubs und ihrer Kreativität, Gender-Identität unter Schulkindern, Missbrauch und Sehnsucht nach Heimat.
Die Foto-Serien greifen gesellschaftliche Phänomene auf, Inhalte und Ästhetik der Bilder laden dazu ein, sich auf sie einzulassen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Die Fotos gehen aus von der Realität, gleichzeitig aber weisen sie über diese hinaus, transzendieren die Wirklichkeit und schaffen Vorstellungen von anderen Realitäten, Gegen-Entwürfen, neuen Welten. Somit stellen sie Zukunftsfragen und entwerfen in ihrem ästhetischen Kontext implizite Zukunftsvorstellungen zum Zusammenleben von Menschen, Gesellschaftsformen und Lebenswelten. Zukunft – diesen Fotos inhärent – wird auch vom Betrachter geschaffen (...).“
 

Bisheriger Pressespiegel der Wanderausstellung "we will have been young" und über ausgewählte Serien:
 

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