5 Fragen an Sello Pesa

Sello Pesa
Sello Pesa | Sello Pesa. © Val Adamson

Sello Pesa, künstlerischer Leiter des Ntsoana Contemporary Dance Theatre und kreativer Kopf hinter SPINES – In House Project redet über Transport, das Projekt und Johannesburg.

Sello Pesa, Sie sind der kreative Kopf hinter Spines – In House Project. Wir freuen uns, mit Ihnen über das Projekt und über Johanensburg zu sprechen. Spines- In House Project befasst sich mit dem Transportsystem der Stadt. Weshalb ist dies ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit?

Durch die Nutzung von Minibus Taxis befinden sich Menschen gemeinsam in einem geschlossenen Raum. Dies fördert die Kommunikation; mehr als wenn Menschen getrennt in ihren Autos sitzen. Dieses geteilte Erlebnis schafft einen gemeinsamen Bezugspunkt.

Johannesburgs Transportsystem ist sehr vielfältig. Wie bewegen Sie sich persönlich durch die Stadt?

Aufgrund von Zeitdruck benutze ich meistens das Auto, ab und zu ein Taxi oder den Gautrain.

Die In House Project Performances finden in privaten Wohnräumen statt. Weshalb haben Sie diese als Veranstaltungsorte gewählt?

Private Wohnräume schaffen einen intimen Rahmen; die Leute können leicht interagieren und sich miteinander unterhalten. Die meisten traditionellen Veranstaltungen finden zuhause statt und dies unterstreicht die Bedeutung der Performances.

Sie leben bereits seit einer Weile in Johannesburg. Wie hat sich die Bedeutung von „Raum“ in den letzten paar Jahren verändert?

Der Raum in der Stadt ist kleiner geworden, kompakter. Die Stadt ist nicht mehr nur südafrikanisch – wenn sie sich die Stadt jetzt ansehen, spricht sie von einem ganzen Kontinent.

Welches sind Ihre „New Imaginaries“ für Johannesburg?

Ein riesengrosser Park im Stadtzentrum und effizienter öffentlicher Transport im 24-Stunden-Betrieb in Johannesburg und Umgebung. Dies würde den Menschen mehr Möglichkeiten eröffnen, Dinge zu tun und zu erreichen.

Sello Pesa, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg und Spaß mit dem In House Project!