Vorstellung der GPS-Jury 2025
This year’s GPS jury, namely researcher Siphokazi Tau, consultant and project manager Musonda Chimba, and curator Uthando Baduza, would like to extend their gratitude to all GPS applicants who have put great labour and care into their GPS project proposals. The task of choosing three outstanding proposals to be funded within the GPS programme wasn’t an easy one.
Begründung der Jury 2025
Die Jury stellte fest, dass die Vorschläge auf künstlerischer Ebene eine ansprechende Mischung aus fundierten Erfahrungen und kühnen neuen Stimmen darstellten, was es der Jury nicht leicht machte, ihre Entscheidung zu treffen. Die drei ausgewählten Projekte legen den Schwerpunkt auf marginalisierte Geschichten und gefährdete kulturelle Praktiken. Sie alle zeigen, wie Technologie und zeitgenössische Praktiken ein Mittel zur Archivierung und zur Erfassung dieser marginalisierten Geschichten sein können. Die ausgewählten Projekte zeigen eine gute Beziehung zwischen Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft und stellen die Gemeinschaft stark in den Mittelpunkt der Konzeption und Durchführung des Projekts, was für ein GPS-Projekt von entscheidender Bedeutung ist.
Die Jury hat bei ihrer Auswahl auch Projekte bevorzugt, die das Potenzial für eine nachhaltige Wirkung aufweisen. Die drei Projekte erkennen die Bedeutung des physischen und kulturellen Raums an, in den sie eingebettet sind, und schätzen den Reichtum dieser Räume als Reservoir für kulturelles Wissen.
Im weiteren Sinne möchte die Jury folgende Anmerkungen zu den eingegangenen Projektvorschlägen machen:
In diesem Jahr hat das Goethe-Institut eine große Anzahl von Vorschlägen zur kulturellen Bildung erhalten, was auf einen wichtigen Bedarf hinweist, der von der Kunstgemeinschaft an den jeweiligen Standorten artikuliert wird. Die Jury schätzt es, dass die Praktiker an der Basis hart arbeiten, um den am meisten Ausgegrenzten in unseren Gemeinschaften Zugang zu den Künsten zu verschaffen und die Grundlage für das Heranwachsen unserer zukünftigen Generationen zu legen.
Einigen Vorschlägen mangelte es an Verbindungen und klaren Verbindungen und/oder Partnerschaften, die in der jeweiligen Gemeinschaft verwurzelt sind (insbesondere bei Projektideen, die persönliche (Lebens-)Geschichten und persönliche künstlerische Reisen in den Vordergrund stellen). Viele Projekte zeigten einen großen experimentellen Wert, aber ihre Projektpläne ließen oft nicht klar erkennen, wie sie realisiert werden sollten.
Die Jury würdigt die große thematische Vielfalt der Vorschläge - von Projekten, die das kulturelle Erbe und indigene Praktiken in den Vordergrund stellen, bis hin zu solchen, die KI-Technologien nutzen.
Auf dieser Grundlage möchte die Jury die folgenden Empfehlungen aussprechen:
Künftige GPS-Vorschläge sollten deutlicher zeigen, wie sie eine Verbindung zu der Gemeinschaft herstellen wollen, in der das Projekt stattfinden soll. Sie sollten idealerweise zeigen, dass sie in diesen Gemeinschaften verwurzelt sind und eine Partnerschaft mit ihnen eingehen. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass in einem GPS-Vorschlag dargelegt wird, wie die Gemeinschaft von dem Projekt profitieren kann.
Bestätigte Partnerschaften bei der Einreichung des Projektvorschlags sind von entscheidender Bedeutung, ebenso wie Klarheit in Bezug auf die Projektdurchführung. Ein solider Projektplan ist unerlässlich.
Idealerweise sollten die Vorschläge klarer formulieren, welche Bedeutung der Raum für das jeweilige Projekt hat.