Mentorenprogramm Der Beginn einer neuen Generation afrikanischer Unternehmer

Hub@Goethe Lego Workshop 2018
Jonas Radunz © Goethe-Institut

Wir freuen uns immer über neue Gesichter im Goethe-Institut und deswegen war der September für uns ein toller Monat: elf neue Hub@Goethe-Teilnehmer sind in den „Library-Gamebox-Hub“ eingezogen und brennen darauf, ihre Ideen in erfolgreiche Unternehmen umzusetzen.
 

Hub@Goethe ist ein Mentoren-Programm für Unternehmer in der Kultur- und Kreativwirtschaft, die auf der einen Seite innovative Ideen haben, denen aber auf der anderen Seite unternehmerische Fähigkeiten und Wissen fehlt, um diese Ideen auch erfolgreich umzusetzen. Nach einem detaillierten Auswahlprozess konnte das Library-Gamebox-Hub-Team zehn Start-Ups auswählen, die in den nächsten sechs Monaten ein intensives Businesstraining durchlaufen werden.

Vernon Scholtz, der Community Manager des Hubs, erklärt die Vision hinter diesem ambitionierten Projekt: „Hub@Goethe ist ein Ort, an dem „Failure culture“ die Norm ist. Wir ermutigen junge Unternehmer im kulturellen und sozialen Bereich, ihre Geschäftsidee auf die nächste Stufe zu heben, indem sie gemeinschaftlich an einer positiven afrikanischen Zukunft arbeiten.“

Das sechs-monatige Training, welches in Zusammenarbeit mit Karani Leadership verwirklicht wird, führt die Teilnehmer Schritt für Schritt durch die Entwicklung eines Unternehmens: von der Idee über Markforschung hin zur Durchführung lernen die Hubber alles, was für ein erfolgreiches Unternehmen notwendig ist. Dabei kommen unterschiedliche Formate und Inhalte zur Geltung: Das Business Bootcamp bringt innerhalb einer Woche noch jedem zahlenscheuen Kreativen BWL-Grundkenntnisse bei, die Feedback Fridays sorgen für kritische, konstruktive Rückmeldung der Gruppe zum eigenen Projekt und die Strength Coachings stellen die Weiterentwicklung auf persönlicher und Führungsebene sicher, um nur einige Beispiele zu nennen. Neben dem eigentlichen Training bietet Hub@Goethe den Teilnehmern auch einen physischen Arbeitsplatz in der neugestalteten Bibliothek „Library-Gamebox-Hub“, welcher den Hubbern Internetzugang, Drucker und Besprechungsräume zur Verfügung stellt.

Hub@Goethe Logo Jonas Radunz © Goethe-Institut „Beim zweiten Hub-Turn bin ich am meisten gespannt auf das Zusammenwachsen der Gruppe, wie sich die einzelnen Business-Ideen entwickeln und welche Fortschritte die einzelnen Teilnehmer machen werden“, sagt Stefanie Kastner, Leiterin für Information am Goethe-Institut, und fügt hinzu: „Darüber hinaus ist sehr spannend, wie sich dieser Hub-Turn auf uns als Institution auswirken wird und was wir als Goethe-Institut von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern lernen können.“

Diese geäußerten Hoffnungen auf ein erfolgreiches gemeinsames Arbeiten spiegeln sich auch in den Aussagen der Hub-Teilnehmer wieder. Kim Robinson, die mit ihrem Projekt „Renaissance Strategic Solutions“ Teil von Hub@Goethe ist, unterstreicht noch einmal die Bedeutung des Arbeitens in einer Gruppe von Gleichgesinnten: „Als selbstständiger Unternehmer fühlt man sich oft isoliert, deswegen freue ich mich sehr darauf, eine Gemeinschaft und ein Netzwerk aufzubauen.“

In den monatlich am Institut stattfindenden Imagination Nights, der öffentlichen Networking-Veranstaltung des Hubs, sind die Besucher eingeladen, mit den Hub-Teilnehmern zu interagieren und zu den vorgestellten Geschäftsideen Feedback zu geben. Die erste Veranstaltung findet am 26. September im Library-Gamebox-Hub im Goethe-Institut statt.

Weitere Informationen zum Hub@Goethe und den neuen Hubbern finden Sie hier.
 
Hub@Goethe ist Teil der Cultural Entrepreneurship Hubs, ein Kooperationsprojekt mit dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE), finanziert durch das Auswärtige Amt. Es wird unterstützt durch das Netzwerk öffentlicher Fördereinrichtungen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (Promoting Creative Industries – PCI) und den Kreativen Deutschland.