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Auf dem Bild sind mehrere Personen unterschiedlichen Alters und Geschlecht zu sehen. Grafik: Tobias Schrank © Goethe-Institut

Familiensachen

Das Projekt Familiensachen geht unterschiedlichen Aspekten der Familie als sozialer Einheit in sieben afrikanischen Ländern nach. 29 Familien erzählen in Interviews ihre Geschichten, in Video, Audio, Photo und Text: Von Religion und Geldangelegenheiten bis zu Ehe und Reisen. Diese Onlineausstellung der Projektinhalte gibt dem Betrachter einen Einblick in individuelle Wahrnehmungen von Familie, die Machtdynamiken, die Reichweite des Familienbegriffs und die Beziehungen zu älteren Generationen.

Familienporträt der Familie Bonkoungou © Harouna Marané

Burkina Faso

Familien aus Burkina Faso erzählen ihre Geschichten von Migration, Vaterschaft, Religion und dem Blutsbund. Die durch Abstammung bestimmte Beziehung zwischen Personen bildet den Lebensmittelpunkt und die Grundlage der Familienstruktur, während der Rest des Lebens durch das Glaubenssystem einer Familie bestimmt wird.

Familienporträt der Familie Kruger/Ndamonako © Lila Swanepoel for Goethe-Institut

Namibia

Erleben Sie Namibia durch die Linse kurzer Videos. Die Zuschauer werden in das Zuhause von fünf Familien eingeladen, die ihre Geschichten teilen. Von einem gleichgeschlechtlichen Paar und einer christlichen Familie über das Exil während des Befreiungskampfes bis hin zur Familienintegration eines Stiefkindes zeichnen diese Videos ein authentisches Bild der Diversität dieses jungen afrikanischen Landes.

Die Familie des Mwami © Myra Dunoyer Vahighene for Goethe-Institut

Demokratische Republik Kongo

Ein Blick auf die Demokratische Republik Kongo, durch die Augen eines Mitglieds des Königshauses, einer städtischen Familie, eines polygamen Moslems und einer sechsfachen Mutter mit einem alkoholkranken Ehemann. Die Videos gewähren einen Einblick in die verschiedenen Realitäten, von der Bewahrung von Traditionen und Bräuchen über die Bedeutung universitärer Bildung bis hin zu Beziehungen zu vorigen Generationen.

Aryas Familie versammelt in der Küche Julian Manjahi/Goethe-Institut Nairobi

Kenia

Frauen aus Kenia begrüßen uns in ihrem Leben in Wahlfamilien, Flüchtlingsstatus und Obdachlosigkeit. Die Covid-Pandemie hat viele Entwicklungen im Leben von Menschen beschleunigt; nicht nur gute, aber auch nicht nur schlechte. Ein Mann teilt seine Geschichte über eine Fernbeziehung. Der „neuen Norm“ und allen unvorhergesehenen Schicksalsschlägen zum Trotz bleibt eines bestehen: der menschliche Gemeinschaftssinn.

Familie Simons © Zara Julius

Südafrika

Südafrika wird aus der Sicht zweier Familien erkundet, die der Bedeutung von Religion und ihrem kulturellen Bezug einen hohen Stellenwert zuschreiben. Erfahren Sie mehr über das Volk der Lemba in Shayandima – die verlorenen Juden Israels – und werfen Sie einen Blick in das Zuhause der Familie Simons im Bo-Kaap, ein Stadtviertel in Kapstadt. Erkunden Sie mündliche Überlieferungen und die Weitergabe von Wissen über Generationen hinweg und ziehen Sie mit einer Kapstädter Minnesänger-Truppe durch die Straßen der muslimischen Gemeinde.

Porträt von Betty Mukamulisa © Goethe-Intitut Ruanda

Ruanda

Mit einer Geschichte wie der Ruandas ist es praktisch unmöglich, sich nicht mit der Vergangenheit zu beschäftigen, wenn man verschiedene Familienkonzepte untersucht, von denen einige nicht über die Kernfamilie hinausgehen. Trotzdem haben die nach der Kolonialzeit Geborenen, die „born frees“, den Geist der Menschlichkeit nicht verloren und sehen in der Familie den Ausgangspunkt des Lebens. Einzelpersonen gestatten dem Betrachter einen Einblick in die Gefühle einer Tochter und vermitteln, wie Liebe Selbstvertrauen schafft.

Porträt von Carlos Lamartine Susana Maria dos Santos © Goethe-Institut Angola

Angola

Angola erzählt Geschichten vom Bürgerkrieg, vom Reichtum natürlicher Ressourcen und der Kraft der Musik als Ausdrucksform. Seine Einwohner mussten viel erdulden und einige von ihnen waren aufgrund bürgerlicher Unruhen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, wovon auch jene inspiriert wurden, die zurückblieben. Straßenverkäufer streben hier nach Stabilität, so wie wir alle.

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