New Dimensions - Virtual Reality Afrika

Virtual Reality (VR) Produktionen aus Kenia, dem Senegal und Ghana

Electric South und das Goethe-Institut präsentieren New Dimensions – Virtual Reality Africa, eine Auswahl von Virtual Reality (VR) Produktionen aus Kenia, dem Senegal und Ghana. 

New Dimensions - Virtual Reality Africa New Dimensions - Virtual Reality Africa Virtual Reality (VR) ist eine Technologie, die sich zwischen Film, bildender Kunst, Gaming und anderen Disziplinen bewegt. Die meisten VR Projekte entstehen vorrangig in westlichen Industrieländern. Darum möchten das Goethe-Institut und die Non-Profit-Organisation Electric South aus Kapstadt diese Kunstform nun unterstützen, indem man gemeinsam Fördermittel sammelt und Mentoring-Programme anbietet. Diese richten sich an afrikanische Autoren und Künstler, die ihre eigenen Ideen im Bereich VR entwickeln und umsetzen sollen, um diese dann sowohl einem afrikanischen als auch internationalen Publikum zu präsentieren.

Electric South und das Goethe-Institut präsentieren New Dimensions – Virtual Reality Africa, eine Auswahl von Virtual Reality (VR) Produktionen aus Kenia, dem Senegal und Ghana. Jede einzelne dieser Arbeiten repräsentiert die lebhafte, vielfältige und stets im Wandel befindliche kulturelle Landschaft des heutigen Afrikas. Exklusive Einblicke in die Entstehung dieser Projekte wurden im Februar 2017 bei der 67. Berlinale unter dem Motto Berlinale Africa Hub präsentiert.
 
Zu sehen war hier unter anderem die VR Arbeit Spirit Robot des Science Fiction Autors und Gründers der Website Afrocyberpunk Jonathan Dotse aus Ghana, , die sich mit dem Chale Wote Street Art Festival in Accra befasst. Das Festival ist gerade dabei, die dortige städtische Kunstszene im Öffentlichen Raum wiederzubeleben. Die Fotografin Ng’endo Mukii aus Kenia präsentiert mit ihrem VR Stück Nairobi Berries eine poetische Symphonie auf die Stadt Nairobi, in der sie ihre lyrische Off-Stimme mit surreal übereinander gelagerten Bildern der Stadt kombiniert. In der Inhaltsbeschreibung heißt es: „In den leeren Räumen, die uns nicht gehören, in von Rauch durchdrungenen Wäldern und in ruhigen Gewässern streiten sich zwei Frauen und ein Mann. Jeder muss das Innere des anderen aushöhlen, um an die versprochenen Früchte zu gelangen, die jedoch nur im Traum vorhanden sind. Denn wir sind in Nairobi, der Stadt, die wir Heimat nennen.“ Die senegalesische Modedesignerin Selly Raby Kane zeigt ein faszinierendes 360° Stück, in der ein kleines Mädchen auserwählt wird, das unsichtbare Dakar zu entdecken. Das Künstlerkollektiv The Nest Collective hat eine interaktive Arbeit geschaffen, die in einer weit entfernten Zukunft spielt und eine Gruppe Afrikaner zeigt, die die Erde verlässt, um woanders eine neue Kolonie zu gründen.


New Dimensions wird von Electric South und dem Goethe-Institut präsentiert und von Big World Cinema, Blue Ice Docs und der Bertha Foundation unterstützt.


Biografien:

Ng’endo Mukii

Ng’endo Mukii Image supplied Ng'endo Mukii ist eine mehrfach preisgekrönte Regisseurin. Am bekanntesten ist ihre animierte Dokumentation Yellow Fever („Gelbes Fieber“), in der sie westliche Einflüsse auf die Schönheitsideale afrikanischer Frauen untersucht. Ihre Filme sind bereits mehrfach ausgezeichnet worden, etwa auf dem Chicago International Film Festival, den Oberhausener Kurzfilmtagen, den Africa Magic Viewers Choice Awards, dem International Film Festival und vielen anderen Veranstaltungen.
 
In ihren Arbeiten thematisiert sie zwischenmenschliche Beziehungen und die Grenze zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit, wobei sie mit Hilfe von Bildsprache unausgesprochene Wahrheiten reflektiert. Im Jahr 2015 wurde sie zur Design Indaba Konferenz eingeladen. Im Rahmen ihrer dortigen Präsentation Film, Taxidermy And Re-Animation sprach sie sich für den Einsatz von animierten Bildern aus, da diese dem gängigen Bild des „Eingeborenen“ ein menschlicheres Bild entgegensetzen könnten.
 
Sie ist Absolventin des von Mujeres Por Africa unterstützten Programms Bridging The Gap, den Berlinale Talents 2015 und 2014 sowie den Durban Talents 2013. Außerdem war sie Stipendiatin bei Focus Features Africa First und DocuBox Kenya. Ng’endo hat an der Rhode Island School Of Design in den USA studiert und am Royal College Of Art in London den Abschluss Masters Of Arts In Animation erworben.
 
Ng'endo Mukii lebt sowohl in Nairobi und Tsavo, wo sie Zeichentrickfiguren von Kindern anfertigt, Mistkäfer fotografiert und ständig auf der Flucht vor Skorpionen ist. 

Einblicke in ihre Arbeiten gibt es hier::
www.ngendo.com
www.facebook.com/NgendoMukii
www.vimeo.com/ngendo
 

Jonathan Dotse

Jonathan Dotse Image supplied Jonathan Dotse ist Afro-Futurist, freiberuflicher Philosoph und Autor phantastischer Erzählungen aus Accra, Ghana. Derzeit arbeitet er an seinem Debütroman, einem Cyperpunk-Mystery-Thriller, der in der stetig wachsenden Metropole Accra in der Mitte des 21. Jahrhunderts spielt. Jonathan hat bereits für viele Print- und Online-Magazine Artikel und Kurzgeschichten verfasst, darunter Jungle Jim, Acceler8or und Brave New Now. Während seiner Zeit an der Universität von Ashesi, wo er Management Information Systems studierte, rief er im Jahr 2010 seinen Blog AfroCyberPunk ins Leben. Im Jahr 2015 gründete er mit Kabiru Seidu das Studio für VR Produktionen NubianVR, in dem auch ihr erster 360°-Kurzfilm PANDORA entstanden ist.
 
Einblicke in seine Werke gibt es hier: 
http://www.afrocyberpunk.com







          
 

JIM CHUCHU

Jim Chuchu Image supplied Jim Chuchu ist bildender Künstler, Filmemacher und Musiker aus Nairobi, Kenia. Außerdem ist er Mitbegründer und künstlerischer Leiter von NEST, einem disziplinübergreifenden Kunstraum in Nairobi. Sein erster Kurzfilm Homecoming zählt zu einer Reihe von sechs Kurzfilmen, die unter dem Titel African Metropolis beim Toronto International Film Festival, in Rotterdam, in Locarno und auf mehr als 10 anderen Festivals zu sehen waren. Stories Of Our Lives ist sein erster Spielfilm, den er als Teil des zehnköpfigen NEST Kollektivs gedreht hat.
 
Hier kann man seine Arbeiten sehen:
www.jimchuchu.com






Selly Raby Kane

Sally Raby Kane Image supplied Selly Raby Kane gehört zu einer neuen Generation urbaner, neugieriger und weltoffener Künstler und Designer, die derzeit jede Menge frischen Wind in die Kulturszene im Senegal bringt. Sie ist in der senegalesischen Hauptstadt geboren und aufgewachsen und studierte dann an der französischen Handelsschule Mod’Spé in Paris. Bevor sie nach Afrika zurückkehrte, lebte sie einige Zeit in den USA.

Während dieser Zeit hat sie sich einen von verschiedensten Einflüssen inspirierten und unverkennbaren Stil angeeignet, der dem Straßenkünstler Banksy ebenso viel Rechnung trägt wie ihrer Liebe zu traditionellen afrikanischen Textilien. Mit ihrem nach ihr benannten Label (ehemals Seraka) drückt sie ihre starke, rebellische Persönlichkeit aus. So benutzt sie oftmals dreidimensionale, ungewöhnliche Formen, wagemutige Muster und ungewöhnliche Materialien wie PVC oder Kunsthaar.
 
Auszug aus: http://www.designindaba.com/profiles/selly-raby-kane
Einblicke in ihre Arbeit gibt es hier : http://www.sellyrabykane.com/

 

New Dimensions - Virtual Reality Africa wurde bisher an folgenden Orten gezeigt:

Berlinale (Berlin, Deutschland)

Festival del Cinema Africano, d'Asia e America Latina (Milan, Italien)

Tribeca Film Festival (New York, USA)

re:publica (Berlin, Deutschland)

World VR Forum Festival (Geneva, die Schweiz)

Goethe-Instut Democratic Republic of Congo (Kinshasa, Demokratische Republik Kongo)

Goethe-Instut Kenia (Nairobi, Kenia)

The People’s Film Festival (New York, USA)

Encounters South African International Film Festival (Johannesburg, Südafrika)

Dev Days 2017 (Brussels, Belgien)

Sydney International Film Festival (Sydney, Australien)

Sheffield DocFest (Sheffield, Vereinigtes Königreich)

Durban International Film Festival (Durban, Südafrika)

Australian Virtual Reality Film Festival (Brisbane, Australien)

Fakugesi Festival (Johannesburg, Südafrika)

Goethe-Institut Burkina Faso (Ouagadougou, Burkina Faso)

Encounters Film Festival
Bristol (Bristol, Vereinigtes Königreich)

Goethe-Instut Togo (Lome, Togo)

Adelaide Film Festival (Adelaide, Australien)

Zeppelin Museum (Friedrichshafen, Germany)

Goethe-Institut Greece (Athens, Griechenland)

Goethe-Instut Nigeria (Lagos, Nigeria)

Goethe-Institut Senegal (Dakar, Senegal)

Goethe-Institut (Addis Ababa, Äthiopien)

Goethe-Institut Rwanda (Kigali, Rwanda)

MIT DocuBase (Massachusetts, USA)