Cultural Economies Platform
Kultur- und Kreativwirtschaft

Cultural Entrepreneurship Platform Foto: Tim Moolman

Cultural Economies Platform

Die Kultur-und Kreativwirtschaft (KKW) in Südafrika ist stark fragmentiert und ihre Akteur*innen sind nur wenig sichtbar. Zudem gibt es bisher nur wenig Wissen, wie sie langfristig und nachhaltig gestärkt werden könnte. Daher besteht großes Potenzial darin, Austausch und Dialog zwischen den zivilgesellschaftlichen Organisationen im Kreativsektor zu stärken.
 
Das Projekt "Cultural Economies Platform (CEP)" soll zu den bestehenden Bemühungen von Regierungs- und zivilgesellschaftlichen Organisationen beitragen, die KKW durch Vernetzung und stärkere Sichtbarmachung des Sektors zu stärken.

Ziel der CEP ist es, einen Raum für Vernetzung und Ressourcenaustausch zu schaffen. Dies wird durch diverse Austauschformate, wie Konferenzen, eine virtuelle Plattform oder auch Unterstützung bei der Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen für Dachverbände umgesetzt. Dabei wird die Branche unterstützt, Bedarfe zu erkennen und Strategien zu entwickeln, die die Anforderungen an die KKW besser erfüllen können.

Derzeit kann ein Format des CEP auf Facebook gefunden werden. Ein weiteres Format ist die offizielle Website.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) implementiert die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH das länderübergreifende Programm „Kultur- und Kreativwirtschaft“ in Kooperation mit dem Goethe-Institut. Das Programm verbessert die Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven von Kreativschaffenden in sechs Partnerländern: Libanon, Jordanien, Irak, Kenia, Senegal und Südafrika. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Subsektoren Design, Musik, Animation und Mode. Neben der Stärkung der unternehmerischen und digitalen Kompetenzen von Kreativschaffenden, setzt das Programm an der Verbesserung der Rahmenbedingungen sowie an der Stärkung des Ökosystems der Kultur- und Kreativwirtschaft an.
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