mLiteracy

MLiteracy © Derek Moore
Das Projekt mLiteracy beabsichtigt, die Informations- und die digitale Kompetenz über Mobilgeräte zu fördern. Ob es um den Zugriff auf Lesematerial, die Suche nach Informationen über wirtschaftliche Möglichkeiten oder die Vermeidung von Fehlinformationen und die Entlarvung von Desinformationen geht, das Projekt macht sich zur Aufgabe, Bibliothekare herauszufordern, eine fundierte Meinung und eine kritische Perspektive auf soziale Ressourcen zu bekommen, die über unsere Geräte zugänglich sind.

Die Initiative mLiteracy wird vom Goethe-Institut und von Weblearning geleitet. Nachdem wir während der Pandemie eine Pause gemacht haben, haben wir vor kurzem wieder angefangen, und eine Woche in Johannesburg und drei Wochen in Ekurhuleni verbracht, wo wir Tagesworkshops für öffentliche Bibliothekare durchgeführt haben. Hier haben wir die neuen Möglichkeiten und Herausforderungen untersucht, die die Kombination aus kostenlosem WLAN und weit verbreitetem Besitz von Mobilgeräten bietet.

Covid-19 hat die wichtige Rolle bestätigt, die die digitale Vernetzung in wirtschaftlichen Randgebieten spielt. Und die Daten und Geräte verstärken entweder die bestehenden Ungleichheiten, Barrieren und Einschränkungen oder lassen zu, dass diese Nachteile durchbrochen werden. Während der Workshops lag unser Schwerpunkt auf der komplexen Realität von Geräten, Daten und Informationen. Wir haben untersucht, wie Bibliothekare Beziehungen aufbauen und zusammen mit ihren Bibliotheksbesuchern lernen können, um somit ihre Verwendung von Telefonen zu unterstützen, um Fake News zu lesen oder zurückzuverfolgen. Während der Veranstaltungen haben wir uns Social-Publishing-Projekte angesehen, die digitalisiert mobilfreundliche Lesematerialien für digitalisierte als soziale Ressourcen anbieten, auf die über mobile Geräte zugegriffen werden kann. Wenn ihre Muttersprache nicht Englisch ist, dann sind die Bilderbücher, die jungen Lesern zur Verfügung stehen, begrenzt, teuer und oft nicht repräsentativ für das kulturelle Erbe oder die Familienstruktur der Leser. Social Publishers (SP), wie African Storybook, Bookdash, Fundza, Na'li Bali und Bula Bula sind fünf Projekte, die Lesematerial für einen „vernachlässigten Leserkreis“ erstellen. Anstatt auf einer Gewinnbasis zu arbeiten, ist die treibende Kraft dieser Verleger ihre Mission. Sie sehen ihre Bücher als soziale Ressourcen, die dort eingesetzt werden sollen, wo sie am meisten gebraucht werden.

Wenn Ihre Bibliothek an einem mLiteracy-Workshop interessiert ist, wenden Sie sich gern direkt an
Derek Moore unter weblearning@gmail.com oder
Stefanie Kastner unter Stefanie.Kastner@goethe.de
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