DEUTSCHLANDJAHR Russland 2020/21

Im Mittelpunkt der Deutschlandjahre stehen Dialog, Austausch und Kooperation zwischen Menschen und Kulturen. Netzwerke sollen auf- und ausgebaut werden. Deutschlandjahre sollen aufzeigen, in welchen Bereichen sich Deutschland und das jeweilige Gastland als Partner ergänzen und an der Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben arbeiten können.

Deutschlandjahre zielen auf die Vermittlung eines facettenreichen, aktuellen und differenzierten Bildes Deutschlands in den Gastländern. Dabei sollen alle gesellschaftlich relevanten Bereiche – von Bildung, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft bis Sport – berücksichtigt werden. Durch die Bündelung von Aktivitäten und Akteuren sowie durch öffentlichkeitswirksame Formate und zielgerichtete Medienarbeit soll eine besondere Sichtbarkeit erzielt werden.

Deutschland und Russland verbindet eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte mit Höhen und Tiefen. Als Nachbarn in Europa haben sich der Dialog und die Vernetzung in Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft stetig entwickelt.  Das Deutschlandjahr in Russland knüpft an diese vielfältigen Netzwerke und Beziehungen an und zielt auf eine Intensivierung des Dialogs und die Förderung neuer Initiativen und Projekte unter Einbeziehung der Zivilgesellschaften.

Das Deutschlandjahr in Russland beginnt am 29./30. August 2020 und läuft bis Mitte 2021.

Folgende Ziele möchten wir mit dem Deutschlandjahr erreichen:

  • das heutige Deutschland als weltoffene, europäische Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftsnation sichtbar und erlebbar machen
  • ein aktuelles, vielfältiges Bild von Deutschland vermitteln
  • Austauschforen zwischen Deutschen und Russen schaffen
  • Gemeinsamkeiten und bestehende Netzwerke hervorheben und stärken
  • neue Zielgruppen erschließen und vor allem in die Fläche/russische Regionen wirken
  • Partnerschaften zur Lösung globaler Zukunftsfragen ausbauen

Das Deutschlandjahr Russland 2020/21 soll in die Breite wirken und unter anderem folgende Zielgruppen erreichen:
  • Junge Menschen (Schülerinnen und Schüler, Studierende, junge Berufstätige, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, auch in den Medien),
  • Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen, wichtige etablierte sowie potenzielle neue Partner in Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wissenschaft und Bildung,
  • Menschen mit wenig Vorkenntnissen über Deutschland,
  • Menschen abseits der großen Metropolen (russische Regionen)
Insbesondere suchen wir Projektvorhaben, die
  • in den russischen Regionen stattfinden.
  • sich an den unten genannten Themensträngen ausrichten.
  • Partnerschaftlichkeit aufgreifen und zwischen deutschen und russischen Partnern/Institutionen gemeinsam geplant werden.
  • unterrepräsentierte Gruppen mitdenken und einschließen.
  • außergewöhnliche Ideen vorweisen.
  • die Möglichkeiten digitaler Medien kreativ ausnutzen.
  • besonders öffentlichkeitswirksam und sichtbar sind.
  • nachhaltig konzipiert sind.
Folgende Formate stehen besonders im Mittelpunkt:
  • Ortsbezogene Formate
  • Formate, die an einer Vielzahl von Orten verankert sind, um an Netzwerke anzuknüpfen und neue aufzubauen
  • Tournierende Formate: Reisende Events/Event-Reihen, mobile Bühnen und/oder temporäre Veranstaltungsräumlichkeiten jeglicher Art, die besonders Zielgruppen jenseits der Metropolen erreichen
  • Diskursive Formate, Aufführungen und mobile Ausstellungen im Rahmen der geplanten Pop-Up Präsenzen in Kazan, Krasnodar, Wladiwostok und in Städten Nordwestrusslands
  • Kreative digitale und mediale Formate: Online- und soziale Medien sowie herkömmliche Medien als eine zentrale Komponente
Die Themen des Deutschlandjahres Russland 2020/21 sollen sich grundsätzlich am Kontext und den Interessenlagen der Zielgruppen in Russland orientieren. Die Projekte sollen mit russischen Partnern entwickelt und ausgearbeitet werden. Wir begrüßen Projektanträge insbesondere zu folgenden Themensträngen:
  • Umwelt und Nachhaltigkeit
  • Kultur und Medien
  • Deutschland und Europa
  • Zukunft: Digitalisierung und Innovation Deutsche Sprache
  • Bildung, Wissenschaft und deutsche Sprache
  • Freiheit, Diversität und Verantwortung als gesellschaftliche Herausforderung
  • Zivilgesellschaftlicher Dialog
Grundsätzlich können nur Zuschüsse zur Verwirklichung der Projektidee geleistet werden. Der beantragte Zuschuss sollte 5.000 Euro nicht unterschreiten und 15.000 Euro nicht überschreiten. Der Eigenanteil sollte mindestens 50% der Gesamtantragssumme ausmachen.

Das Verfahren wird ausschließlich online durchgeführt. Die Jury, bestehend aus Vertretern der Deutschen Botschaft, des Goethe-Instituts Russland und der Deutsch-russischen Auslandshandelskammer Moskau, trifft ihre Auswahl bis Ende März bzw. Oktober 2020.

Einsendeschluss für Projekte, die von 01.09.-31.12.2020 verwirklicht werden sollen: 15.03.2020

Einsendeschluss für Projekte, die vom 01.01.-15.07.2021 verwirklicht werden sollen: 15.10.2020

 
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