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Addis Abeba, Äthiopien
Arada - Die Suche nach Vollkommenheit in Äthiopien

Addis Abeba People
© Goethe-Institut Äthiopien

Äthiopien ist Heimat für mehr als 80 ethnische Gruppen. Die Vielfalt kann eine große Stärke sein, doch in den letzten Jahren sind Gemeinsamkeiten in den Hintergrund gerückt. In "Arada - Die Suche nach Vollkommenheit" können die Spieler Aufgaben nur lösen, indem sie die Stärken der einzelnen Figuren verbinden. Ein Spiel über Zusammenhalt - als Zeitvertreib während man auf den Minibus wartet. 

Warten auf den Minibus – Zeit für ein Spiel

Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba wächst extrem schnell. Bei einem enormen Wirtschaftswachstum von bis zu 10 Prozent im Jahr, wird im ganzen Land und insbesondere in der Hauptstadt an einer modernen Infrastruktur gebaut. Herausforderungen ergeben sich vor allem für den Straßenverkehr: Das Stadtbild von Addis Abeba wird von blau-weißen Minibussen dominiert, die sich zur Rush Hour in Schrittgeschwindigkeit durch die Stadt winden. Für viele Menschen hier gehört das tägliche Warten auf den Minibus zum Alltag.
Addis Abeba© Abdi Bekele
Diese Wartezeit will das location-based Game „Arada – Die Suche nach Vollkommenheit” sinnvoll füllen – mit einem Spiel, das nicht nur die Zeit vertreibt, sondern die Spieler auch ermutigt, sich mit anderen Menschen zu beschäftigen und über ein für Äthiopien heute so wichtiges Thema nachzudenken: Identität.
 

Identitätsfragen spielerisch ansprechen

Äthiopien ist Heimat für mehr als 80 ethnische Gruppen. Die Vielfalt kann eine große Stärke sein, doch in den letzten Jahren hat das ethnische Bewusstsein bei vielen zugenommen – Gemeinsamkeiten rücken in den Hintergrund. Das Location-based Game aus Addis Abeba spricht dieses Thema an: Der Spieler versetzt sich in mehrere Charaktere und kann die ihm gestellten Aufgaben nur lösen, indem die Stärken der einzelnen Figuren verbunden werden. Die Charaktere stehen dabei stellvertretend für verschiedene Gruppen und Generationen in der äthiopischen Gesellschaft.
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Addis Abeba Game Poster © Yared Endale

 Stärken sammeln und Probleme lösen


Debtera Character © Yared Endale Das Spiel teilt sich in zwei Phasen: Zuerst besucht der Spieler verschiedene Orte in der Stadt, um die Charaktere mit ihren speziellen Fähigkeiten einzusammeln. In einem zweiten Schritt spielt man in der App fünf Kurzgeschichten durch und löst Herausforderungen.

Zum Beispiel gibt es den alten, weisen Mann Debtera, der die Kraft des Denkens besitzt, aber nicht gut darin ist Pläne in die Tat umzusetzen. Deshalb braucht er die Hilfe einer anderen Figure, um eine Aufgabe zu lösen. Eine Sonderfunktion im Spiel ist, dass man Charaktere tauschen kann: Wenn dir eine bestimmte Fähigkeit fehlt, kannst du versuchen jemanden zu finden, der sie bereits gesammelt hat. Und da kommt die Minibus-Schlange wieder ins Spiel: Menschen, die gemeinsam warten, können sich entscheiden, zusammenzuarbeiten.

WARUM SOLLTE ICH "ARADA" SPIELEN?

Das Spiel “Arada – The Quest for Omniscience” zeigt den Spielern, dass viele Herausforderungen nur von allen gemeinsam gelöst werden können. Die Orte, die man während des Spiels besucht, wie auch die verschiedenen Figuren, erzählen etwas über die kulturelle Geschichte und Legenden Äthiopiens. Die klare Botschaft: Zusammenhalt ist der einzige Weg zur Vollkommenheit – eine Erkenntnis, dich nicht nur für Äthiopien, sondern überall auf der Welt von Bedeutung ist.

Interviewpartner:

Yared Endale kommt aus Addis Abeba, ist 24 Jahre alt und studiert Construction and Technology Management an der Addis Ababa University. In seiner Freizeit gilt sein Interesse vor allem Videospielen, Filmen, der Bild- und Videobearbeitung und dem Testen neuer Softwares. Beim Spielen hat sich Yared schon häufig die Frage gestellt: „Was, wenn Afrikaner diese Spiele designed hätten und sie unsere Städte, Menschen und Kulturen zeigen würden?“ Er ist überzeugt, dass junge Afrikanerinnen und Afrikaner ihre eigenen Geschichten erzählen und ihre Visionen des Kontinents der Welt zeigen sollten – das ist seine Motivation, bei Enter Africa mitzumachen.  
 
Dagmawi Bedilu ist Software Ingenieur, Unternehmer und Game-Thinking Aktivist mit großem Interesse für Kunst und Wissenschaft. Er als Senior Software Entwickler für Äthiopiens größtes IT-Unternehmen standortbezogene Systeme designt. Er hat das Sozialunternehmen gursha.org gegründet und ist Mitbegründer des Game-Thinking Start-Ups Chewata Awaqi. 2017 war er als Speaker beim Gamescom Kongress in Köln. Dagmawi gehört dem Rotaract Club, der Rotary-Jugendorganisation, sowie der Toastmaster Organisation an und beschreibt sich selbst als Optimist. Er ist nicht nur Teil des Teams aus Addis Abeba, sondern betreut als Game und Experience Designer das gesamte Enter Africa Projekt.

TEAM: 

Addis Abeba Team © Dagmawi Bedilu

Abel Adane, Abenezer Masresha, Aman Teklay, Asaye Nigussie Gebretsadik, Awet Hailay, Beamlaku Amare, Binyam Girma, Brook Tewelde, Dagim Abebe Dubale, Dagmawit Endale, Elham Mahmmud Mohammed, Ermias Bunaro, Friehiwot Kindie, Hailemichael Simesh Ayele, Israel Tesfu Yilma, Kidus Yohannes
Kirubel Girma, Mihret Redda, Mohammed Jemal, Nahom Teklu, Nathnael Getachew, Nathnael Moges, Nathnael Sisay, Samuel Minale, Thomas Tesfamichael, Womiso Wodebo, Yared Endale Yirdaw, Yohannes Tarekegn Asmare, Yonathan Seyoum




 

Das spiel

Arada © Steven Tu























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