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Kampala, Uganda
Revival

Sicht auf Kampala
© Christoph Deeg

In Ugandas Hauptstadt Kampala kommen junge, innovative Menschen mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen aus dem ganzen Land zusammen. Die Talente dieser jungen Leute zu unterstützen ist ein wichtiges Investment für die Zukunft der Stadt. 

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Für das Enter Africa Team in Kampala muss in dieser Richtung aber mehr passieren: Sie sehen viele Projekte, die nicht zu Ende gestellt werden, was viele davon abhält ihre Ziele wirklich energisch zu verfolgen. 
 
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Das Spiel: „Revival“ 

Deshalb haben sie das location-based game „Revival“ entwickelt. Darin entwerfen sie eine dystopische Zukunft, in der alle Talente verloren sind und gerettet werden müssen. Die Hauptfigur ist der Spieler selbst, der den Schurken „Repo“ bekämpfen muss – eine Metapher für alle sozialen Probleme – um die verlorenen Talente zurückzugewinnen. 
Locations in Kampala© Christoph Deeg
Um das zu erreichen, müssen die Spieler zehn verschiedene Orte in Kampala aufsuchen. Jeder dieser Orte ist auf seine Weise besonders: Zum Beispiel gibt es Aufgaben im Uganda National Museum oder in kulturellen Einrichtungen wie einer Galerie. Einmal besuchen die Spieler auch den Co-Working Space „Design Hub Kampala“ – also Orte, die den Spieler inspirieren und zu neuen Ideen anregen. 
 
 
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Revival © Steven Tu All diese Orte sind mit bestimmten Aufgaben verknüpft. Nur wenn der Spieler diese erfüllt, kann er verhindern, dass Repo seine Fähigkeiten aufsaugt. Dazu muss er mit anderen Menschen an diesen Orten kooperieren, denn sie haben die Werkzeuge oder Hinweise, mit denen sich die Aufgaben lösen lassen. Im Design Hub erhält man zum Beispiel einen Schlüssel, der direkt vor den eigenen Augen mit einem 3D-Drucker hergestellt wird – eine neue Erfahrung für viele in Kampala. Gleichzeitig verwandelt sich der Hub im Spiel in einen Bienenstock – der Spieler muss darin Honig sammeln, der ihn für Repo unsichtbar macht. 

 
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Warum sollte ich “Revival” spielen? 

Letztendlich geht es in „Revival“ ums Lernen – nicht für das Spiel, sondern für sich selbst. Der Spieler lernt viel über Kampala und die Menschen dort, ihre Werte, Visionen, Geschichte und Kultur, denn das Spiel ermutigt ihn mit Leuten zu interagieren und neue, interessante Orte zu entdecken. 
 
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Also: Steigt auf ein Boda Boda – ein Motorradtaxi in Kampala – und entdeckt inspirierende Orte, an denen ihr eure Talente finden oder wiederbeleben könnt!

Interviewpartner

Laurean Ntaate, Enter Africa Teilnehmer, Unternehmer und Künstler aus Kampala, Uganda. Laurean arbeitet beim Design Hub Kampala sowie für das Unternehmen Elupe House of Comics and Animation. Im Jahr 2017 gründete er gemeinsam mit anderen Illustratoren und Animationskünstlern die Organisation Tribe Uganda. Sie veranstalten das Digiart Fest in Kampala, das 2018 vom 14. – 15. Dezember zum zweiten Mal stattfindet. 

Das Team von kampala

Ssegujja Michael, Rajesh Jadhav, Kabuye Alex, Abdulmalik Dalhatu, Emanzi Kamugisha, Raymond Malinga, Lincoln Karuhanga, Babirye Hilda, Lawrence John Okot, Isaac Lugolobi, Laurean Ntaate, Kiguli Valentine Albert, Mugisha Emmanuel, Kenneth Kyamanywa, Asiimwe Samuel, Keya Nicholas Anthony, Mugibson Patrick Mugisha, Alwenyi Catherine Cassidy, Ssemakula Marvin, Tom Nelson Munghono, Anthony Thompson
The Team at the Design Hub Kampala© Christoph Deeg


 

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