Kunst trifft Wissenschaft Weather Glass or Crystal Ball?

Grafik zum Projekt „Weather Glass or Crystal Ball“
© Goethe-Institut Glasgow/LABLAB
  • 12. November 2020 — 31. Oktober 2021

  • Bildung, Klimawandel

  • Glasgow (Vereinigtes Königreich); Oslo (Norwegen); Stockholm (Schweden); Kopenhagen (Dänemark)

Wie kann Kunst und Wissenschaft verbunden werden? Das Projekt untersucht die Auswirkungen des Menschen auf die Ökosysteme der Erde mithilfe einer Kartierung des Wetters in verschiedenen Bereichen. 

Im Rahmen des Projekts visualisieren die Goethe-Institute in Glasgow, Kopenhagen, Oslo und Stockholm Wetterdaten und machen sie zum Gegenstand einer interdisziplinären und ästhetischen Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Dazu werden lokale Wetterdatensätze mithilfe von AI-Technologien mit historischen Wetterdaten und Erkenntnissen zur lokalen Stadtentwicklung verknüpft und untersucht, wie das Klima die jeweilige Region geprägt hat und welchen Einfluss es auf die Menschen hat, die dort wohnen. Natur und Kultur werden dabei nicht als Gegensätze betrachtet. Es geht darum, eine ästhetische „Sprache“ für das Wetter zu entwickeln, die auch ein breites Publikum bewegt und berührt.

Formal besteht das Projekt aus drei Teilen: Einem Hackathon, bei dem gemeinsam Software zum Thema entwickelt wird, einem Symposium mit Expert*innen aus Kunst und Wissenschaft zum Thema Stadtentwicklung und Klimawandel sowie einer künstlerischen Umsetzung der Ergebnisse, die zuvor auf einer Open Source Plattform zur Verfügung gestellt werden.  

Weather Glass and Crystal Ball ist ein Projekt des Goethe-Instituts Glasgow und des Goethe-Instituts Schweden, das von LABLAB Stockholm kuratiert und gemeinsam mit den beteiligten Goethe-Instituten durchgeführt wird.

Der vom Goethe-Institut Glasgow organisierte Hackathon (12.-13.11.2020) wurde mit Mitteln von Generation A unterstützt. Generation A ist ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020.