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Fotoreportage Bukarest

Von Caroline Lessire

Bukarest

Bukarest ist eine Stadt der Kontraste: die Atmosphäre quirlig und divers, die Lautstärke enorm, die architektonische Mischung wild. Da stehen kulturhistorisch bedeutende, gepflegte Bauwerke neben eigentlich ebenfalls erhaltenswerten verlassenen Häusern, da finden sich prachtvolle Kirchen neben Sexshops und berüchtigten Clubs.

Bukarest ist ein Universum, das nach seinen eigenen Regeln funktioniert. Ein Spaziergang durch diese schwer zu durchschauende Welt ist stets voller Überraschungen, aber auch anstrengend – entweder man verliebt sich unwiderruflich in diese Stadt oder man hasst sie ein für alle Mal. Etwas dazwischen gibt es nicht. Aber wer Bukarest verstehen lernt, erkennt auch die vielen Freiräume, die die Stadt bietet – obwohl man auf den ersten Blick meinen könnte, die Stadt werde von ihren Bewohner*innen nur wenig geliebt, denn jede Generation reißt nieder, das was die vorige erbaut hat. Die Trümmer der Vergangenheit sind verwebt mit den Bauwerken der Gegenwart.
 
  • 1 Eine Frau geht im Stadtzentrum an einem alten Haus vorbei. Verhedderte Drähte und Kabelsalate sind in den Straßen von Bukarest ein überaus gewöhnlicher Anblick © Caroline Lessire
    Eine Frau geht im Stadtzentrum an einem alten Haus vorbei. Verhedderte Drähte und Kabelsalate sind in den Straßen von Bukarest ein überaus gewöhnlicher Anblick.
  • Riesige Werbetafeln gehören zum Stadtbild der Hauptstadt. © Caroline Lessire
    Riesige Werbetafeln gehören zum Stadtbild der Hauptstadt. Das Fehlen von Stadtplanung und Denkmalschutz hat zusammen mit der Korruption im Baugewerbe dazu geführt, dass Bukarest 2016 in die „World Monuments Watch List“ aufgenommen wurde – als eine Stadt, deren kulturelles Erbe in Gefahr ist.
  • Riesige Werbetafeln gehören zum Stadtbild der Hauptstadt. © Caroline Lessire
    Riesige Werbetafeln gehören zum Stadtbild der Hauptstadt. Das Fehlen von Stadtplanung und Denkmalschutz hat zusammen mit der Korruption im Baugewerbe dazu geführt, dass Bukarest 2016 in die „World Monuments Watch List“ aufgenommen wurde – als eine Stadt, deren kulturelles Erbe in Gefahr ist.
  • Brautjungfern bei einer Hochzeit im Cișmigiu-Park. © Caroline Lessire
    Brautjungfern bei einer Hochzeit im Cișmigiu-Park. Der Park, der mit seinen 17 Hektar Fläche als einer der schönsten in Bukarest gilt, ist die grüne Lunge der Stadt. Wunderschön restauriert und instand gehalten, kann man hier der sommerlichen Hitze entfliehen oder im Winter auf dem zugefrorenen See Schlittschuh laufen. Der Park bietet auch für Familien einiges – Spielplätze, Eissalons, Picknick-Bereiche –, während Paare auf dem See eine romantische Bootsfahrt machen können.
  • Eine Frau verkauft bemalte Eier an amerikanische Touristinnen. © Caroline Lessire
    Eine Frau verkauft bemalte Eier an amerikanische Touristinnen. In Rumänien schmückt man zu ‘Paschal’, also zu Ostern mit bemalten Eiern den Tisch. Ebenso verschenkt man Eier an liebe Menschen. Der Ostermorgen beginnt traditionell mit folgendem Spiel: Jemand haut sein bemaltes Ei gegen das eines anderen klopft und sagt: “Hristos a nviat!“ („Christus ist auferstanden!”). Darauf antwortet der andere: “Adevarat ca inviat!” (“Tatsächlich, er ist wirklich auferstanden!”) Wessen Ei dabei nicht kaputtgeht, der gewinnt das Spiel. In den Tagen nach Ostern begrüßen sich die Menschen in Rumänien mit diesen rituellen Sätzen.
  • Dealul Mitropoliei in Bukarest © Caroline Lessire
    Der Metropolitenhügel ist ein Ort mit großer historischer, kultureller, architektonischer und religiöser Bedeutung sowie ein Touristenmagnet. Hier befinden sich die Residenz und der Verwaltungssitz des Patriarchen, des Oberhaupts der rumänisch-orthodoxen Kirche.
  • Armut, niedriger Bildungsstandard, Drogen, Gangs, Gewalt, Prostitution und Müll © Caroline Lessire
    Armut, niedriger Bildungsstandard, Drogen, Gangs, Gewalt, Prostitution und Müll: In diesen Begriffen wird das fünf Kilometer außerhalb des Bukarester Stadtzentrums gelegene Viertel Ferentari oft beschrieben. Eigentlich jedoch hat Bukarest, verglichen mit anderen Städten in der EU, eine relativ niedrige Kriminalitätsrate: Zwischen 2000 und 2004 ist die Zahl der begangenen Verbrechen um 51% gefallen, zwischen 2012 und 2013 um weitere 7%.
  • Armut, niedriger Bildungsstandard, Drogen, Gangs, Gewalt, Prostitution und Müll © Caroline Lessire
    Armut, niedriger Bildungsstandard, Drogen, Gangs, Gewalt, Prostitution und Müll: In diesen Begriffen wird das fünf Kilometer außerhalb des Bukarester Stadtzentrums gelegene Viertel Ferentari oft beschrieben. Eigentlich jedoch hat Bukarest, verglichen mit anderen Städten in der EU, eine relativ niedrige Kriminalitätsrate: Zwischen 2000 und 2004 ist die Zahl der begangenen Verbrechen um 51% gefallen, zwischen 2012 und 2013 um weitere 7%.
  • Kleinkriminalität und institutionalisierte Korruption sind in Bukarest weitverbreitet. Die Korruption ist ein offenes Geheimnis, was die vielen Casinos, Nachtclubs und anderen kleinen Geschäfte in der Stadt, die von mafiösen Netzwerken ungestraft betrieben werden, deutlich belegen. © Caroline Lessire
    Kleinkriminalität und institutionalisierte Korruption sind in Bukarest weitverbreitet. Die Korruption ist ein offenes Geheimnis, was die vielen Casinos, Nachtclubs und anderen kleinen Geschäfte in der Stadt, die von mafiösen Netzwerken ungestraft betrieben werden, deutlich belegen.
  • Der Parlamentspalast ist sowohl Sitz des Senats als auch der rumänischen Abgeordnetenkammer, außerdem finden in ihm drei Museen sowie ein internationales Konferenzzentrum Platz. Die fast pharaonische Konstruktion, von Ceaușescu in Auftrag gegeben und mit 13 Jahren Bauzeit, ist nach dem Pentagon das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Der Palast hat acht unterirdische Stockwerke, das unterste davon ein Atombunker, der über 20 Kilometer an Katakombengängen mit den wichtigsten staatlichen Institutionen in der Stadt verbunden ist. © Caroline Lessire
    Der Parlamentspalast ist sowohl Sitz des Senats als auch der rumänischen Abgeordnetenkammer, außerdem finden in ihm drei Museen sowie ein internationales Konferenzzentrum Platz. Die fast pharaonische Konstruktion, von Ceaușescu in Auftrag gegeben und mit 13 Jahren Bauzeit, ist nach dem Pentagon das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Der Palast hat acht unterirdische Stockwerke, das unterste davon ein Atombunker, der über 20 Kilometer an Katakombengängen mit den wichtigsten staatlichen Institutionen in der Stadt verbunden ist.
  •  Um Platz für dieses Gebäude zu schaffen, wurden Klöster, ein Nationalarchiv, ein Krankenhaus, mehrere Fabriken und unzählige Werkstätten zerstört. Damals wurde ein Drittel der Altstadt von Bulldozern plattgemacht: sechs Quadratkilometer, auf denen 57.000 Menschen lebten, darunter ein ganzes jüdisches Viertel. Vier Jahrzehnte später stehen immer noch fast 70 Prozent des Parlamentspalasts leer. © Caroline Lessire
    Um Platz für dieses Gebäude zu schaffen, wurden Klöster, ein Nationalarchiv, ein Krankenhaus, mehrere Fabriken und unzählige Werkstätten zerstört. Damals wurde ein Drittel der Altstadt von Bulldozern plattgemacht: sechs Quadratkilometer, auf denen 57.000 Menschen lebten, darunter ein ganzes jüdisches Viertel. Vier Jahrzehnte später stehen immer noch fast 70 Prozent des Parlamentspalasts leer.
  • Mit dem Bau der „Kathedrale der Erlösung des rumänischen Volkes“, einem riesigen Bauwerk auf dem Arsenalplatz in unmittelbarer Nähe zum Parlamentspalast, wurde 2010 begonnen. Nach seiner Fertigstellung wird es eines der weltweit größten religiösen Gebäude sein und 10.000 Gottesdienstbesucher*innen Platz bieten. Die Kathedrale soll neben dem Hauptschiff über mehrere Mehrzwecksäle, Geschäfte für Ikonen und religiöse Bekleidung, ein Museum, eine Galerie, eine Suppenküche, Lagerräume sowie diverse weitere Einrichtungen verfügen. Für viele Rumän*innen ist die schiere Größe dieses Projekts ein Rückfall in den Größenwahn der Ceaușescu-Ära, weswegen sich der Bau heftiger Kritik ausgesetzt sah. © Caroline Lessire
    Mit dem Bau der „Kathedrale der Erlösung des rumänischen Volkes“, einem riesigen Bauwerk auf dem Arsenalplatz in unmittelbarer Nähe zum Parlamentspalast, wurde 2010 begonnen. Nach seiner Fertigstellung wird es eines der weltweit größten religiösen Gebäude sein und 10.000 Gottesdienstbesucher*innen Platz bieten. Die Kathedrale soll neben dem Hauptschiff über mehrere Mehrzwecksäle, Geschäfte für Ikonen und religiöse Bekleidung, ein Museum, eine Galerie, eine Suppenküche, Lagerräume sowie diverse weitere Einrichtungen verfügen. Für viele Rumän*innen ist die schiere Größe dieses Projekts ein Rückfall in den Größenwahn der Ceaușescu-Ära, weswegen sich der Bau heftiger Kritik ausgesetzt sah.
  • Das nationale Museum für zeitgenössische Kunst ist in einem neuen gläsernen Seitenflügel des Parlamentsgebäudes untergebracht. Es verfügt über eine Dachterrasse, von der aus die Besucher*innen einen grandiosen Blick über die Stadt haben. © Caroline Lessire
    Das nationale Museum für zeitgenössische Kunst ist in einem neuen gläsernen Seitenflügel des Parlamentsgebäudes untergebracht. Es verfügt über eine Dachterrasse, von der aus die Besucher*innen einen grandiosen Blick über die Stadt haben.
  • Der Obor-Markt ist einer der größten und vielfältigsten Märkte Rumäniens – so schmeckt rumänische Tradition und Kultur. Frisches Bio-Obst und -Gemüse aus den Dörfern rund um Bukarest wird hier genauso verkauft wie Fleisch und Fisch von regionalen Erzeugern. © Caroline Lessire
    Der Obor-Markt ist einer der größten und vielfältigsten Märkte Rumäniens – so schmeckt rumänische Tradition und Kultur. Frisches Bio-Obst und -Gemüse aus den Dörfern rund um Bukarest wird hier genauso verkauft wie Fleisch und Fisch von regionalen Erzeugern.
  • Der Obor-Markt ist einer der größten und vielfältigsten Märkte Rumäniens – so schmeckt rumänische Tradition und Kultur. Frisches Bio-Obst und -Gemüse aus den Dörfern rund um Bukarest wird hier genauso verkauft wie Fleisch und Fisch von regionalen Erzeugern. © Caroline Lessire
    Der Obor-Markt ist einer der größten und vielfältigsten Märkte Rumäniens – so schmeckt rumänische Tradition und Kultur. Frisches Bio-Obst und -Gemüse aus den Dörfern rund um Bukarest wird hier genauso verkauft wie Fleisch und Fisch von regionalen Erzeugern.
  • Als Gegenstück zum alten Obor-Markt befindet sich direkt gegenüber die Veranda Mall, ein moderner Einkaufskomplex voller Starbucks-Cafés, Restaurants und Filialen angesagter westlicher Ketten. © Caroline Lessire
    Als Gegenstück zum alten Obor-Markt befindet sich direkt gegenüber die Veranda Mall, ein moderner Einkaufskomplex voller Starbucks-Cafés, Restaurants und Filialen angesagter westlicher Ketten.
  • Transgaz ist ein Erdgaskonzern in staatlichem Besitz, der an dem Pipeline-Projekt BRUA beteiligt ist: 2019 soll eine Gasleitung eröffnet werden, die Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich miteinander verbindet. Rumänien ist zwar eines der am wenigsten vom Gasimport abhängigen Länder in der Region, aber die BRUA-Pipeline wird es beispielsweise Ungarn zum ersten Mal seit Jahrzehnten möglich machen, Gas nicht nur aus Russland zu beziehen. © Caroline Lessire
    Transgaz ist ein Erdgaskonzern in staatlichem Besitz, der an dem Pipeline-Projekt BRUA beteiligt ist: 2019 soll eine Gasleitung eröffnet werden, die Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich miteinander verbindet. Rumänien ist zwar eines der am wenigsten vom Gasimport abhängigen Länder in der Region, aber die BRUA-Pipeline wird es beispielsweise Ungarn zum ersten Mal seit Jahrzehnten möglich machen, Gas nicht nur aus Russland zu beziehen.
  • Der größte Friedhof von Bukarest wurde 1850 eröffnet. Auf ihm befinden sich sowohl die sterblichen Überreste des Stadtadels als auch die unzähliger Künstler*innen. Der Ort atmet aber eher Leben als Tod: Die Menschen treffen sich hier auf einen Plausch, sie säubern und pflegen die Gräber, zünden für die Toten Laternen und Kerzen an oder essen einen Happen, während sie ruhig neben den Grabstätten sitzen. Man trifft hier Arbeiter bei der Arbeit und Kinder beim Spiel, und bekanntermaßen war sogar Papst Johannes Paul II. schon auf einen Besuch hier! Es bleibt nicht aus, dass der Friedhof auch von der Natur zurückerobert wird, was gleichzeitig merkwürdig wie wunderschön ist. © Caroline Lessire
    Der größte Friedhof von Bukarest wurde 1850 eröffnet. Auf ihm befinden sich sowohl die sterblichen Überreste des Stadtadels als auch die unzähliger Künstler*innen. Der Ort atmet aber eher Leben als Tod: Die Menschen treffen sich hier auf einen Plausch, sie säubern und pflegen die Gräber, zünden für die Toten Laternen und Kerzen an oder essen einen Happen, während sie ruhig neben den Grabstätten sitzen. Man trifft hier Arbeiter bei der Arbeit und Kinder beim Spiel, und bekanntermaßen war sogar Papst Johannes Paul II. schon auf einen Besuch hier! Es bleibt nicht aus, dass der Friedhof auch von der Natur zurückerobert wird, was gleichzeitig merkwürdig wie wunderschön ist.
  • In den Jahren nach den Goldenen Zwanzigern, als der Faschismus erstarkte, Europa in den Krieg ausbrach und Rumänien sich in ein kommunistisches Regime wandelte, bis die Volksrepublik Rumänien ausgerufen wurde, sahen sich die jüdische Gesellschaft und Kultur immer strikter werdenden Kontrollen und einer feindseligen Behandlung durch die Behörden ausgesetzt. Aus diesen Gründen – sowie der jüdischen Einwanderungsbewegung nach Palästina – gibt es heute in Rumänien so gut wie keine jüdische Community mehr: Lebten 1939 noch 800.000 Jüdinnen und Juden in Bukarest, sind es heute nur noch ca. 3.000. Obwohl Rumänien lange seine Beteiligung am Holocaust geleugnet hat, gibt es seit 2004 einen offiziellen Holocaust-Gedenktag. © Caroline Lessire
    In den Jahren nach den Goldenen Zwanzigern, als der Faschismus erstarkte, Europa in den Krieg ausbrach und Rumänien sich in ein kommunistisches Regime wandelte, bis die Volksrepublik Rumänien ausgerufen wurde, sahen sich die jüdische Gesellschaft und Kultur immer strikter werdenden Kontrollen und einer feindseligen Behandlung durch die Behörden ausgesetzt. Aus diesen Gründen – sowie der jüdischen Einwanderungsbewegung nach Palästina – gibt es heute in Rumänien so gut wie keine jüdische Community mehr: Lebten 1939 noch 800.000 Jüdinnen und Juden in Bukarest, sind es heute nur noch ca. 3.000. Obwohl Rumänien lange seine Beteiligung am Holocaust geleugnet hat, gibt es seit 2004 einen offiziellen Holocaust-Gedenktag.
  • Kinder spielen in Zentral-Bukarest, nachdem sie Essen eingekauft haben, um es nach Hause zu bringen. Obwohl dies bei diesen beiden nicht der Fall ist, hält das Phänomen der Straßenkinder im postkommunistischen Rumänien an. Ursprünglich sind Straßenkinder eine der Folgen der Geburtenpolitik von Nicolae Ceausescu und der Förderung einer Kultur des Verlassenwerdens von Kindern vor 1990. Im Jahr 2015 waren 46,8 % der rumänischen Kinder von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2016 hat der Europarat Rumänien aufgefordert, größere Anstrengungen zur Bekämpfung des Kinderhandels zu unternehmen. © Caroline Lessire
    Kinder spielen in Zentral-Bukarest, nachdem sie Essen eingekauft haben, um es nach Hause zu bringen. Obwohl dies bei diesen beiden nicht der Fall ist, hält das Phänomen der Straßenkinder im postkommunistischen Rumänien an. Ursprünglich sind Straßenkinder eine der Folgen der Geburtenpolitik von Nicolae Ceausescu und der Förderung einer Kultur des Verlassenwerdens von Kindern vor 1990. Im Jahr 2015 waren 46,8 % der rumänischen Kinder von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2016 hat der Europarat Rumänien aufgefordert, größere Anstrengungen zur Bekämpfung des Kinderhandels zu unternehmen.
  • Eine Frau rückt sich nach dem Gebet in der Kirche der Märtyrerhelden ihr Kopftuch zurecht. © Caroline Lessire
    Eine Frau rückt sich nach dem Gebet in der Kirche der Märtyrerhelden ihr Kopftuch zurecht.
  • Eine Bukarester Straßenszene im 2. Distrikt. © Caroline Lessire
    Eine Bukarester Straßenszene im 2. Distrikt.
  • Einbeiniger in Eroii Revulutiei. © Caroline Lessire
    Einbeiniger in Eroii Revulutiei.
  • Eine Frau, die in der Altstadt von Bukarest Vögel füttert. © Caroline Lessire
    Eine Frau, die in der Altstadt von Bukarest Vögel füttert.
  • Der Izvor-Park befindet sich direkt neben dem Volkspalast. Früher befand sich an seiner Stelle eine ruhige Wohngegend mit Gärten, Pavillons und kleinen Häusern. Die Ceaușescus allerdings haben den ganzen Bezirk dem Erdboden gleichgemacht, was der Grund dafür ist, warum der Park heute nur sehr wenige ausgewachsene Bäume oder Attraktionen besitzt. © Caroline Lessire
    Der Izvor-Park befindet sich direkt neben dem Volkspalast. Früher befand sich an seiner Stelle eine ruhige Wohngegend mit Gärten, Pavillons und kleinen Häusern. Die Ceaușescus allerdings haben den ganzen Bezirk dem Erdboden gleichgemacht, was der Grund dafür ist, warum der Park heute nur sehr wenige ausgewachsene Bäume oder Attraktionen besitzt.
  • Er ist trotzdem der perfekte Ort für Veranstaltungen wie das dreitägige Musikfestival “Hey Day”. Für umgerechnet drei Euro kann man in entspannter, familienfreundlicher Atmosphäre Konzerte erleben. Die meisten Menschen ziehen sich hierfür ihre Lieblings-T-Shirts an – oder geben die Liebe zu ihrer Lieblingsband eben an ihre Kinder weiter. Weniger familienfreundlich dagegen sind die Preise an den Imbisswägen – hier kostet alles genauso viel wie sonst überall in Westeuropa. © Caroline Lessire
    Er ist trotzdem der perfekte Ort für Veranstaltungen wie das dreitägige Musikfestival “Hey Day”. Für umgerechnet drei Euro kann man in entspannter, familienfreundlicher Atmosphäre Konzerte erleben. Die meisten Menschen ziehen sich hierfür ihre Lieblings-T-Shirts an – oder geben die Liebe zu ihrer Lieblingsband eben an ihre Kinder weiter. Weniger familienfreundlich dagegen sind die Preise an den Imbisswägen – hier kostet alles genauso viel wie sonst überall in Westeuropa.
  • Jeden Tag treffen sich im Cișmigiu-Park ältere Männer, um Backgammon und Rami zu spielen – ein beliebtes Brettspiel, das man zusätzlich mit Karten spielt. Viele dieser Männer sind pensionierte Fremdenlegionäre und ehemalige Mitglieder der rumänischen Armee. © Caroline Lessire
    Jeden Tag treffen sich im Cișmigiu-Park ältere Männer, um Backgammon und Rami zu spielen – ein beliebtes Brettspiel, das man zusätzlich mit Karten spielt. Viele dieser Männer sind pensionierte Fremdenlegionäre und ehemalige Mitglieder der rumänischen Armee.
  • Ein alter Mann bringt einem Jungen im Rahmen des “Street Delivery”-Festivals das Töpfern bei. „Street Delivery”, 2006 gegründet von der Cărtureşti-Stiftung und der rumänischen Architektenkammer, findet alljährlich in vielen rumänischen Städten statt. Die Straßen werden für den Verkehr gesperrt und Fußgänger*innen sowie Nutzer*innen alternativer Transportmittel bekommen Platz, um an verschiedenen künstlerischen, gemein- und bürgerschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen. Ganz der Kunst, dem Urbanismus und der Architektur gewidmet, lädt die Veranstaltung Organisationen und Firmen dazu ein, Vorschläge zu machen, wie Städte für ihre Bewohner*innen freundlicher werden können. © Caroline Lessire
    Ein alter Mann bringt einem Jungen im Rahmen des “Street Delivery”-Festivals das Töpfern bei. „Street Delivery”, 2006 gegründet von der Cărtureşti-Stiftung und der rumänischen Architektenkammer, findet alljährlich in vielen rumänischen Städten statt. Die Straßen werden für den Verkehr gesperrt und Fußgänger*innen sowie Nutzer*innen alternativer Transportmittel bekommen Platz, um an verschiedenen künstlerischen, gemein- und bürgerschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen. Ganz der Kunst, dem Urbanismus und der Architektur gewidmet, lädt die Veranstaltung Organisationen und Firmen dazu ein, Vorschläge zu machen, wie Städte für ihre Bewohner*innen freundlicher werden können.
  • Im Inneren des eindrucksvollen Gebäudes, in dem sich das Nationalmuseum der Geschichte Rumäniens befindet, kann man eine großartige Nachbildung der Trajanssäule und die rumänischen Kronjuwelen bewundern. Das Museum umfasst auch Ausstellungsstücke von prähistorischer Zeit bis hin zum 1. Weltkrieg. Dennoch hört hier die Geschichte 1917 auf. Die Vergangenheit ist auch heute noch ein schwer zu behandelndes Thema und Rumänien kämpft darum, seine eigene Geschichte anzugehen. © Caroline Lessire
    Im Inneren des eindrucksvollen Gebäudes, in dem sich das Nationalmuseum der Geschichte Rumäniens befindet, kann man eine großartige Nachbildung der Trajanssäule und die rumänischen Kronjuwelen bewundern. Das Museum umfasst auch Ausstellungsstücke von prähistorischer Zeit bis hin zum 1. Weltkrieg. Dennoch hört hier die Geschichte 1917 auf. Die Vergangenheit ist auch heute noch ein schwer zu behandelndes Thema und Rumänien kämpft darum, seine eigene Geschichte anzugehen.
  • Tourist*innen gehen über den Revolutionsplatz, wo Ceaușescu 1989 seine letzte Rede halten hat. © Caroline Lessire
    Tourist*innen gehen über den Revolutionsplatz, wo Ceaușescu 1989 seine letzte Rede halten hat.
  • Der Queens Nightclub, einer der beiden Schwulenclubs in der rumänischen Hauptstadt. © Caroline Lessire
    Der Queens Nightclub, einer der beiden Schwulenclubs in der rumänischen Hauptstadt.
  • Eine Frau hängt im Bus ihren Gedanken nach. © Caroline Lessire
    Eine Frau hängt im Bus ihren Gedanken nach.
 
  • Portrait von Alex © Caroline Lessire
    Alex, 29 – Rezeptionist
    Alex wurde 1989 geboren und „hatte das Glück, das alte kommunistische Regime nur ein paar Wochen lang kennenlernen zu dürfen“. Sein Abschlussdiplom wurde ihm trotzdem nicht verliehen – weil seine Haare zu lang waren.
  • Portrait von Alex © Caroline Lessire
    „Egal. Für nichts, was ich machen will, brauche ich einen Uniabschluss.“
  • Portrait von Alex 3 © Caroline Lessire
    Alex flüchtet sich gern in die Musik – am liebsten mag er Rock’n’Roll und Metal – und in Comics und Tagträumereien. Manchmal fährt er mit ein paar Freundinnen und Freunden zu Rave-Partys in den Wald.
  • Alex 4 © Caroline Lessire
    Er kann viel: Gitarre spielen, Illustrationen anfertigen und Spielautomaten auf Turnierniveau bedienen, weswegen er auch manchmal im Ausland unterwegs ist. Als hochsensibler Mensch ist Freiheit für ihn kein leerer Begriff, sondern etwas ganz Zentrales, das seinem Leben eine Richtung gibt. Am Ende des Tages will er nicht mehr, als einen freien Kopf, nicht behelligt zu werden vom Chaos und unmöglichen Verhalten anderer Menschen und in seiner eigenen Welt zu sein.
  • Alex 5 © Caroline Lessire
    Glück ist für ihn eher ein Ziel denn eine Realität. Aber wenn er seine Musik, seine Bücher und seine Zeichnungen hat und hin und wieder mit Freunden reisen kann, dann „reicht mir das“.
  • Alex 6 © Caroline Lessire
    Alex will sich so frei wie möglich fühlen. Die Einschränkungen, die die Gesellschaft, in der er lebt, ihm aufbürdet, möchte er akzeptieren lernen, ohne ständig das Bedürfnis zu haben, ihnen entfliehen zu müssen. Ein realistisches, wohlüberlegtes Ziel, das er einem gern erklärt.
  • Alex 7 © Caroline Lessire
    „Freiheit ist für mich die Tatsache, dass eigentlich nichts wirklich von Bedeutung ist – weswegen ich die Freiheit habe, allem, was für mich bedeutsam ist, einfach eine Bedeutung zu geben. Ich wüsste nicht, welches Wort besser zu meinem Begriff von Freiheit passen würde als Nichtigkeit. Eine Freundin hat letztens gesagt, dass sie mich um meine Freiheit beneidet, aber ich verstehe eigentlich nicht ganz, was sie damit gemeint hat.“
  • Porträt von Bogdan © Caroline Lessire
    Bogdan, 28 – IT-Spezialist
    Bogdan arbeitet in Pipera, einem ehemaligen Dorf am Stadtrand, das sich seit 1995 zu einem neuralgischen Zentrum der Grundstücksspekulation gemausert hat.
  • Heute ist Pipera eines der teuersten Wohnviertel von Bukarest. © Caroline Lessire
    Heute ist Pipera eines der teuersten Wohnviertel von Bukarest.
  • Hier arbeiten hippe junge Leute als Datenanalyst*innen oder Entwickler*innen für global operierende Hightech- und Telekommunikationsunternehmen. © Caroline Lessire
    Hier arbeiten hippe junge Leute als Datenanalyst*innen oder Entwickler*innen für global operierende Hightech- und Telekommunikationsunternehmen.
  • Hier arbeiten hippe junge Leute als Datenanalyst*innen oder Entwickler*innen für global operierende Hightech- und Telekommunikationsunternehmen. © Caroline Lessire
    Hier arbeiten hippe junge Leute als Datenanalyst*innen oder Entwickler*innen für global operierende Hightech- und Telekommunikationsunternehmen.
  • Sein Informatikstudium hat Bogdan das Leben ermöglicht, das er führen wollte. Er fühlt sich wohl mit modernen, analytischen Dingen und Zahlen. © Caroline Lessire
    Sein Informatikstudium hat Bogdan das Leben ermöglicht, das er führen wollte. Er fühlt sich wohl mit modernen, analytischen Dingen und Zahlen.
  • Sein Informatikstudium hat Bogdan das Leben ermöglicht, das er führen wollte. Er fühlt sich wohl mit modernen, analytischen Dingen und Zahlen. © Caroline Lessire
    Sein Informatikstudium hat Bogdan das Leben ermöglicht, das er führen wollte. Er fühlt sich wohl mit modernen, analytischen Dingen und Zahlen.
  • Stolz erklärt er, Pipera sei eine Art Stadt in der Stadt, in der viele junge, effizient arbeitende Leute eine Menge Dinge voranbringen. © Caroline Lessire
    Stolz erklärt er, Pipera sei eine Art Stadt in der Stadt, in der viele junge, effizient arbeitende Leute eine Menge Dinge voranbringen.
  • Bogdan mag sein Leben dort und klingt sehr bestimmt und selbstsicher, so, als könne er die nächsten 20 Jahre seines Lebens schon ganz genau vor sich sehen. © Caroline Lessire
    Bogdan mag sein Leben dort und klingt sehr bestimmt und selbstsicher, so, als könne er die nächsten 20 Jahre seines Lebens schon ganz genau vor sich sehen.
  • Sein Plan ist es, weiter in Pipera zu arbeiten und ins Ausland zu reisen, um Spaß zu haben. © Caroline Lessire
    Sein Plan ist es, weiter in Pipera zu arbeiten und ins Ausland zu reisen, um Spaß zu haben.
  • Sein Plan ist es, weiter in Pipera zu arbeiten und ins Ausland zu reisen, um Spaß zu haben. © Caroline Lessire
    Sein Plan ist es, weiter in Pipera zu arbeiten und ins Ausland zu reisen, um Spaß zu haben.
  • Christian: <br> "Spielen. © Caroline Lessire
    Christian:
    "Spielen.
  • Arbeiten. © Caroline Lessire
    Arbeiten.
  • Entspannen. © Caroline Lessire
    Entspannen.
  • Tu’s mit Liebe und lass Leidenschaft daraus entstehen!“ © Caroline Lessire
    Tu’s mit Liebe und lass Leidenschaft daraus entstehen!“
  • Cristina, in Bukarest geboren und aufgewachsen, kennt ihre Stadt gut. © Caroline Lessire
    Cristina, 32 - Projektkoordinatorin
    Cristina, in Bukarest geboren und aufgewachsen, kennt ihre Stadt gut.
  • Egal ob Kirchen, Märkte oder Museen: Man muss ihr nur sagen, wonach man sucht, und sie hat gleich Tipps für gute Orte an der Hand. © Caroline Lessire
    Egal ob Kirchen, Märkte oder Museen: Man muss ihr nur sagen, wonach man sucht, und sie hat gleich Tipps für gute Orte an der Hand.
  • Als im Stadtteil Ferentari großgewordenes Mädchen hat sie schon früh gelernt, für sich selbst einzustehen und sich der Wirklichkeit zu stellen. © Caroline Lessire
    Als im Stadtteil Ferentari großgewordenes Mädchen hat sie schon früh gelernt, für sich selbst einzustehen und sich der Wirklichkeit zu stellen.
  • Als im Stadtteil Ferentari großgewordenes Mädchen hat sie schon früh gelernt, für sich selbst einzustehen und sich der Wirklichkeit zu stellen. © Caroline Lessire
    Als im Stadtteil Ferentari großgewordenes Mädchen hat sie schon früh gelernt, für sich selbst einzustehen und sich der Wirklichkeit zu stellen.
  • Eine nachhaltige Lehre fürs Leben. Als Kämpferin ist sie heute aktiv bei der Organisation der landesweit stattfindenden Antikorruptionsproteste und bei Events wie „Street Delivery“ – sie engagiert sich für das, was sie für sinnvoll erachtet. © Caroline Lessire
    Eine nachhaltige Lehre fürs Leben. Als Kämpferin ist sie heute aktiv bei der Organisation der landesweit stattfindenden Antikorruptionsproteste und bei Events wie „Street Delivery“ – sie engagiert sich für das, was sie für sinnvoll erachtet.
  • Auf der anderen Straßenseite ihres Elternhauses in Ferentari wohnt Gheorghetta, die Frau, bei der Cristina aufgewachsen ist. © Caroline Lessire
    Auf der anderen Straßenseite ihres Elternhauses in Ferentari wohnt Gheorghetta, die Frau, bei der Cristina aufgewachsen ist.
  • Die alte freundliche Frau mit den vielen Runzeln lebt mit ihren zwei Hunden zusammen. © Caroline Lessire
    Gheorghetta - Rentnerin
    Die alte freundliche Frau mit den vielen Runzeln lebt mit ihren zwei Hunden zusammen.
  • Auf der anderen Straßenseite ihres Elternhauses in Ferentari wohnt Gheorghetta, die Frau, bei der Cristina aufgewachsen ist. © Caroline Lessire
    Auf der anderen Straßenseite ihres Elternhauses in Ferentari wohnt Gheorghetta, die Frau, bei der Cristina aufgewachsen ist.
  • Die alte freundliche Frau mit den vielen Runzeln lebt mit ihren zwei Hunden zusammen. An dem Tag, an dem ich sie treffe, sucht sie in ihrem schattigen Innenhof Schutz vor der Hitze. © Caroline Lessire
    Gheorghetta - Rentnerin
    Die alte freundliche Frau mit den vielen Runzeln lebt mit ihren zwei Hunden zusammen. An dem Tag, an dem ich sie treffe, sucht sie in ihrem schattigen Innenhof Schutz vor der Hitze.
  • Sie ist alleinstehend. Von der Ehe spricht sie als einem Quell der Streitigkeiten. Die Familie findet sie wichtiger. © Caroline Lessire
    Sie ist alleinstehend. Von der Ehe spricht sie als einem Quell der Streitigkeiten. Die Familie findet sie wichtiger.
  • Eigenständige Entscheidungen würden in der Community schlecht aufgenommen und meisthin nicht akzeptiert. © Caroline Lessire
    Eigenständige Entscheidungen würden in der Community schlecht aufgenommen und meisthin nicht akzeptiert.
  • Karrar, 28 – Friseur <br> „Freiheit ist alles.“ © Caroline Lessire
    Karrar, 28 – Friseur
    „Freiheit ist alles.“
  • Kristine - projektgebunden arbeitende Wissenschaftlerin <br> „Ganz allgemein betrachtet ist Freiheit ein multidimensionaler Begriff, der sich mal auf eine Sehnsucht, mal auf ein Gefühl und mal auf einen Zustand beziehen lässt. © Caroline Lessire
    Kristine - projektgebunden arbeitende Wissenschaftlerin
    „Ganz allgemein betrachtet ist Freiheit ein multidimensionaler Begriff, der sich mal auf eine Sehnsucht, mal auf ein Gefühl und mal auf einen Zustand beziehen lässt.
  • „Ganz allgemein betrachtet ist Freiheit ein multidimensionaler Begriff, der sich mal auf eine Sehnsucht, mal auf ein Gefühl und mal auf einen Zustand beziehen lässt. © Caroline Lessire
    „Ganz allgemein betrachtet ist Freiheit ein multidimensionaler Begriff, der sich mal auf eine Sehnsucht, mal auf ein Gefühl und mal auf einen Zustand beziehen lässt.
  • „Ganz allgemein betrachtet ist Freiheit ein multidimensionaler Begriff, der sich mal auf eine Sehnsucht, mal auf ein Gefühl und mal auf einen Zustand beziehen lässt. © Caroline Lessire
    „Ganz allgemein betrachtet ist Freiheit ein multidimensionaler Begriff, der sich mal auf eine Sehnsucht, mal auf ein Gefühl und mal auf einen Zustand beziehen lässt.
  • Für mich ist dieser Begriff vor allem verquickt mit Aktion und Bewegung und letzten Endes mit einem Zustand, in dem man frei ist von Illusionen und Ängsten.“ © Caroline Lessire
    Für mich ist dieser Begriff vor allem verquickt mit Aktion und Bewegung und letzten Endes mit einem Zustand, in dem man frei ist von Illusionen und Ängsten.“
  • Für mich ist dieser Begriff vor allem verquickt mit Aktion und Bewegung und letzten Endes mit einem Zustand, in dem man frei ist von Illusionen und Ängsten.“ © Caroline Lessire
    Für mich ist dieser Begriff vor allem verquickt mit Aktion und Bewegung und letzten Endes mit einem Zustand, in dem man frei ist von Illusionen und Ängsten.“
  • Livia, 27 – Barkeeperin <br> Livias allergrößte Leidenschaft ist die Musik – ganz besonders Rock’n’Roll und Metal. Mit ihrem Freund Alex spielt sie in einer gemeinsamen Band. So, wie Musik ganz sicher eine Sprache ist, die manche Menschen beherrschen, lebt Livia geradezu in Symbiose mit ihr. © Caroline Lessire
    Livia, 27 – Barkeeperin
    Livias allergrößte Leidenschaft ist die Musik – ganz besonders Rock’n’Roll und Metal. Mit ihrem Freund Alex spielt sie in einer gemeinsamen Band. So, wie Musik ganz sicher eine Sprache ist, die manche Menschen beherrschen, lebt Livia geradezu in Symbiose mit ihr.
  • Wie Alex braucht sie ab und an eine Rave-Auszeit, wo sie mit Musik und Drogen experimentiert, um zu sehen, wohin sie damit kommen kann. © Caroline Lessire
    Wie Alex braucht sie ab und an eine Rave-Auszeit, wo sie mit Musik und Drogen experimentiert, um zu sehen, wohin sie damit kommen kann.
  • Ihre Zweitfamilie sind die Kolleginnen und Kollegen von der Bar. Fast jeden Abend treffen sie sich, trinken Bier und hören Musik. Die neuen Poker- und Spielhallen mag sie nicht, und sie bedauert, dass sich weder Eigentümer noch Behörden um die vielen dem Verfall preisgegebenen alten rumänischen Häuser kümmern. © Caroline Lessire
    Ihre Zweitfamilie sind die Kolleginnen und Kollegen von der Bar. Fast jeden Abend treffen sie sich, trinken Bier und hören Musik. Die neuen Poker- und Spielhallen mag sie nicht, und sie bedauert, dass sich weder Eigentümer noch Behörden um die vielen dem Verfall preisgegebenen alten rumänischen Häuser kümmern.
  • Livia kann sich nicht in der Zukunft sehen. Solange sie von Tag zu Tag kommt, ihre Musik machen und hin und wieder ein Konzert in Bukarest oder im Ausland spielen kann, solange ihr geliebter Freundeskreis wächst, solange sie Kunst und Musik im Wald, am Strand oder sonst wo erleben kann, fühlt sie sich so wild und frei, wie sie das möchte. © Caroline Lessire
    Livia kann sich nicht in der Zukunft sehen. Solange sie von Tag zu Tag kommt, ihre Musik machen und hin und wieder ein Konzert in Bukarest oder im Ausland spielen kann, solange ihr geliebter Freundeskreis wächst, solange sie Kunst und Musik im Wald, am Strand oder sonst wo erleben kann, fühlt sie sich so wild und frei, wie sie das möchte.
  • Paul – Fotograf und Besitzer eines Fotoateliers <br> Wenn ich über Freiheit nachdenke, bin ich in Gedanken sofort bei der Fotografie. Ich finde es großartig, wie viel Raum für Kreativität sie lässt, wie einfach man übers Fotografieren an Informationen, Ideen und tolle Leute herankommt. © Caroline Lessire
    Paul – Fotograf und Besitzer eines Fotoateliers
    Wenn ich über Freiheit nachdenke, bin ich in Gedanken sofort bei der Fotografie. Ich finde es großartig, wie viel Raum für Kreativität sie lässt, wie einfach man übers Fotografieren an Informationen, Ideen und tolle Leute herankommt.
  • Ich habe mit meiner Arbeit, meiner Fotografie, die Freiheit, allem, worüber ich nachdenke, einen Ausdruck zu verleihen. Ich glaube, dass das Fotografieren Geist und Seele sehr, sehr freimachen kann – wenn man es denn mit Leidenschaft betreibt. © Caroline Lessire
    Ich habe mit meiner Arbeit, meiner Fotografie, die Freiheit, allem, worüber ich nachdenke, einen Ausdruck zu verleihen. Ich glaube, dass das Fotografieren Geist und Seele sehr, sehr freimachen kann – wenn man es denn mit Leidenschaft betreibt.
  • Wir haben das Jahr 2018, und ich kann, wenn ich will, den fotografischen Prozess gestalten, als lebte ich noch im 19. Jahrhundert.“ © Caroline Lessire
    Wir haben das Jahr 2018, und ich kann, wenn ich will, den fotografischen Prozess gestalten, als lebte ich noch im 19. Jahrhundert.“
  • Peter - Museumsbediensteter <br> Peter arbeitet im Muzeul Naţional al Satului, einem volkskundlichen, im Herăstrău Park gelegenen Freilichtmuseum. © Caroline Lessire
    Peter - Museumsbediensteter
    Peter arbeitet im Muzeul Naţional al Satului, einem volkskundlichen, im Herăstrău Park gelegenen Freilichtmuseum.
  • <Als Beauftragter für den Kunstbereich kennt er sich mit diesem Ort, an dem anhand von 272 authentischen Bauerngehöften und -häusern aus ganz Rumänien das traditionelle rumänische Dorfleben ausgestellt wird, sehr gut aus. © Caroline Lessire
    Als Beauftragter für den Kunstbereich kennt er sich mit diesem Ort, an dem anhand von 272 authentischen Bauerngehöften und -häusern aus ganz Rumänien das traditionelle rumänische Dorfleben ausgestellt wird, sehr gut aus.
  • Mit Stolz erzählt er die Geschichte von Gheorge Focşa, dem Museumsgründer, der die rumänische Kultur und ihr Erbe verteidigt hat, als sie von Zerstörung bedroht waren. © Caroline Lessire
    Mit Stolz erzählt er die Geschichte von Gheorge Focşa, dem Museumsgründer, der die rumänische Kultur und ihr Erbe verteidigt hat, als sie von Zerstörung bedroht waren.
  • Mit Stolz erzählt er die Geschichte von Gheorge Focşa, dem Museumsgründer, der die rumänische Kultur und ihr Erbe verteidigt hat, als sie von Zerstörung bedroht waren. © Caroline Lessire
    Mit Stolz erzählt er die Geschichte von Gheorge Focşa, dem Museumsgründer, der die rumänische Kultur und ihr Erbe verteidigt hat, als sie von Zerstörung bedroht waren.
  • In der Welt der Gedanken und Theorien fühlt er sich wohl und teilt sehr gern sein Wissen über das Königreich der Habsburger, über die Nationalhymne Hora Unirii, den Dichter Mihai Eminescu oder starke Führungsfiguren wie Napoleon Bonaparte. © Caroline Lessire
    In der Welt der Gedanken und Theorien fühlt er sich wohl und teilt sehr gern sein Wissen über das Königreich der Habsburger, über die Nationalhymne Hora Unirii, den Dichter Mihai Eminescu oder starke Führungsfiguren wie Napoleon Bonaparte.
  • Nach Freiheit gefragt, muss er zunächst nachdenken, schweigend und konzentriert. Für Peter stellt sich das 19. Jahrhundert als eine der freieren Perioden in der rumänischen Geschichte dar, als politisch hart vorgegangen wurde gegen Korruption und Diebstahl. © Caroline Lessire
    Nach Freiheit gefragt, muss er zunächst nachdenken, schweigend und konzentriert. Für Peter stellt sich das 19. Jahrhundert als eine der freieren Perioden in der rumänischen Geschichte dar, als politisch hart vorgegangen wurde gegen Korruption und Diebstahl.
  • Besonders hervorzuheben sind für ihn die Jahre zwischen 1920 und 1940, als das Land stark und die Träume konkret waren. Protest bringt seiner Meinung nach heutzutage nicht viel, das Gesetz der Stärke hingegen schon. © Caroline Lessire
    Besonders hervorzuheben sind für ihn die Jahre zwischen 1920 und 1940, als das Land stark und die Träume konkret waren. Protest bringt seiner Meinung nach heutzutage nicht viel, das Gesetz der Stärke hingegen schon.
  • Er findet, dass die USA und Rumänien eine sehr vergleichbare Geschichte haben, und bewundert Präsident Trump für seine nationale, die nationalen Werte verteidigende Politik. „Familie und Staatsgebiet stehen an erster Stelle.“ © Caroline Lessire
    Er findet, dass die USA und Rumänien eine sehr vergleichbare Geschichte haben, und bewundert Präsident Trump für seine nationale, die nationalen Werte verteidigende Politik. „Familie und Staatsgebiet stehen an erster Stelle.“
  • Nationale Geschichte – also der Kampf um Territorium und die Rückschläge nach dessen Verlust – ist für Peter sehr lebendig. Freiheit ist für ihn ein Resultat von Macht, und ein starker Staat ist gleichzusetzen mit einem freien Land. © Caroline Lessire
    Nationale Geschichte – also der Kampf um Territorium und die Rückschläge nach dessen Verlust – ist für Peter sehr lebendig. Freiheit ist für ihn ein Resultat von Macht, und ein starker Staat ist gleichzusetzen mit einem freien Land.
  • Radu (rechts) und Razvan (links), 23 - haben gerade das Jura- bzw. Wirtschaftswissenschaftsstudium abgeschlossen © Caroline Lessire
    Radu (rechts) und Razvan (links), 23 - haben gerade das Jura- bzw. Wirtschaftswissenschaftsstudium abgeschlossen
  • Radu: „Aus meiner Sicht ist Freiheit ein Ideal, eine Idee: die Gewissheit nämlich, alles tun und lassen zu können, was ich tun, und jeden Weg einschlagen zu können, den ich gehen möchte – solange ich dabei nicht die Freiheiten anderer einschränke. © Caroline Lessire
    Radu: „Aus meiner Sicht ist Freiheit ein Ideal, eine Idee: die Gewissheit nämlich, alles tun und lassen zu können, was ich tue, und jeden Weg einschlagen zu können, den ich gehen möchte – solange ich dabei nicht die Freiheiten anderer einschränke.
  • Neben der Rücksicht auf andere sind die einzigen Grenzen dieser Freiheit die, die ich mir selbst setze bzw. die meine Moral mir setzt. In dem Spiel, das wir Leben nennen, sollte Freiheit die Spielregel sein.“ © Caroline Lessire
    Neben der Rücksicht auf andere sind die einzigen Grenzen dieser Freiheit die, die ich mir selbst setze bzw. die meine Moral mir setzt. In dem Spiel, das wir Leben nennen, sollte Freiheit die Spielregel sein.“
  • Tamina is liked and appreciated by many. Non-judgemental and someone who hates unnecessary conflict, she is the kind of person who brings cupcakes in to the office on her birthday. She met her partner Filip while still at school, they lived in the same neighbourhood. Filip is a researcher in Artificial Intelligence and although this is not one of Tamina’s interests, they share a lot of other passions – especially travel, nature and music. They love to hop on a plane to go and see their favourite artist perform, eat their favourite foods or visit random places. © Caroline Lessire
  • She would like Romanians to be better perceived in Europe. She believes in freedom and the power of local organisations and projects to make change happen. She recently took part in pro-LGTB demonstrations and supports progressive and anti-corruption movements. All she wants is the best for her country and its people. © Caroline Lessire

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