Unsere Partner

Gruppenfoto der Teilnehmenden des Warschauer Treffens Foto: Adam Burakowski © Goethe-Institut
Amsterdam Pakhuis de Zwijger /
Re:Think & Deutsches Historisches Museum Berlin (DHM)
Pakhuis de Zwijger ist ein Ort für Debattenkultur, der sich gemeinsam mit der Stiftung Re:think diskursiv und künstlerisch mit Machtstrukturen in Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft auseinandersetzt. Seit 2006 wird hier Kollaboration, Vernetzung und Erfahrungsaustausch vorangetrieben. Yasser Almaamoun ist ein syrischer Aktivist und Architekt. Er arbeitet in einem Berliner Architekturbüro, im Rahmen des Projekts „Multaka“ am Deutschen Historischen Museum (DHM), darüber hinaus ist er „Außenminister“ des Zentrums für Politische Schönheit.
Athen  PAT –
Προσωρινή Ακαδημία Τεχνών (Temporary Academy of Arts)
Die Temporary Academy of Arts PAT ist eine mobile Akademie für professionelle Künstlerinnen und Künstler und Laien. Als experimenteller, selbstorganisierter Ausbildungsort wird hier eine andere Form von Lehre versucht, auch um den Studierenden der bildenden und angewandten Künste andere gesellschaftliche Modelle nahezubringen.
Banská Bystrica Not In Our Town /
Záhrada
 
Die Initiative Not In Our Town setzt sich gegen Rassismus und Fremdenhass und für eine inklusive Gesellschaft ein. Sie nutzt Film, Social Media und organisatorische Mittel, um auf lokaler Ebene bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Das 2011 gegründete Kulturzentrum Záhrada ist mit über 200 Veranstaltungen im Jahr ein offener Ort für zeitgenössische Kunst und gleichzeitig ein wichtiger Treffpunkt.
Barcelona Fundación Secretariado Gitano
(FSG)

 
Die Fundación Secretariado Gitano (FSG) ist eine interkulturelle Stiftung, die sich für die Belange der Roma in Spanien und in ganz Europa einsetzt und Förder- und Entwicklungsmaßnahmen ergreift.
Belgrad
Andrijana Stojković














Krokodil




 
Die Film- und TV-Regisseurin Andrijana Stojković hat mehrere Kurz- und Langfilme gemacht, sowohl im Spiel- als auch Dokumentarfilmsegment. Ihre Arbeiten wurden u.a. bei den Filmfestivals in Rotterdam, Sofia, Havana, Marseille und beim Raindance Filmfestival gezeigt und ausgezeichnet. Sie ist Gründerin der Produktionsfirma All Inclusive Films, die sich zeitgenössischen Formaten verpflichtet fühlt und dabei besonderes Augenmerk legt auf formale Mischkonzepte zwischen Fiction und Doku.  Außerdem ist sie Mitbegründerin von Filmkultura, einem Bildungszusammenschluss für audiovisuelle Kultur. Als Dozentin an der Belgrader Fakultät für Dramatische Künste lehrt sie “Dokumentarfilmregie” und “Zeitgenössische Regieführung”.

KROKODIL ist eine Initiative, die sich der Umsetzung literarischer, kultureller und soziopolitischer Projekte verschrieben hat, mit dem Ziel, eine kulturell interessierte Öffentlichkeit zu generieren bzw. zu fördern. Die Initiative tritt ein für einen versöhnlichen Dialog und will gekappte Beziehungen in der westlichen Balkanregion wiederherstellen. Initiator ist der serbische Schriftsteller Vladimir Arsenijević.
Brüssel Beursschouwburg Die Beursschouwburg, gegründet im Jahr 1955, ist ein Kunstzentrum und Treffpunkt für junge Künstlerinnen und Künstler in der Brüsseler Innenstadt. Hier wird ein vielseitiges Programm gemacht aus Theater, Performances, Filmen, Konzerten, Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen und Partys. Künstlerischer Direktor ist der Kunsthistoriker Tom Bonte.
Budapest Eötvös Károly Institut für Politik (EKINT) Das Eötvös Károly Institut für Politik (EKINT) wurde 2003 von Open Society Foundations gegründet, um öffentlichen, demokratischen Prozessen in Ungarn einen Rahmen zu geben und das Bewusstsein zu stärken für Demokratie, Persönlichkeitsrechte, politische Kultur und Solidarität. Präsident ist László Majtényi, von 1995-2011 oberster Datenschützer Ungarns und 2017 einziger Gegenkandidat für das Staatspräsidentenamt.
Bukarest Universität Bukarest Partner sind Studierende der Politikwissenschaften unter Leitung der Assistenzprofessorin Oana-Valentina Suciu. Suciu absolvierte ihr Studium in Bukarest, Oxford, New York und Budapest, sie war als Wissenschaftlerin und Aktivistin für verschiedene NGOs und Institute tätig. Schwerpunkt ihrer Forschung sind Wahlverhalten, Kulturdiplomatie sowie die Geschichte ethnischer Minderheiten in Osteuropa sowie deren Repräsentation.
Carlisle AWAZ Cumbria AWAZ Cumbria engagiert sich in der Gemeinwesenarbeit. Seit 2005 stärkt der Verein die Stimmen unterrepräsentierter Menschen und marginalisierter Gruppen in der nordenglischen Grafschaft Cumbria, mit dem Ziel, Orte zu schaffen, an denen alle frei leben, lernen und arbeiten können. Der Verein motiviert diverse Communitys, gegen Diskriminierung und Vorurteile anzugehen und für gegenseitiges Verständnis zu werben.
Dresden Kunsthaus Dresden Das Kunsthaus Dresden ist eine städtische Galerie für zeitgenössische Kunst mit einem vielseitigen Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm. Eines seiner Hauptziele ist es, durch wechselnde Ausstellungen künstlerische Formen und Inhalte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Dublin Trinity Access Programme (TAP) /
City Arts Office, Dublin City Council /
TASC (Think Tank for Action on Social Change)
 
TAP, das am Trinity College in Dublin angesiedelte Trinity Access Program, bietet praxisbezogene Programme zur Bildungsförderung in sozial schwachen und unterrepräsentierten Gesellschaftsschichten an. Das City Arts Office ist ein speziell eingerichtetes Amt der Stadtverwaltung, das Kooperationen fördert und Künstlerinnen und Künstler, Kulturinstitutionen und städtische Einrichtungen dabei unterstützt, einen Beitrag zu leisten für ein qualitativ hochwertiges kulturelles Angebot in Dublin. TASC wiederum ist ein Verein, der theoretisch und praktisch daran arbeitet, den Menschen ökonomische und gesellschaftliche Ungleichheit zu Bewusstsein zu bringen sowie für demokratische Prozesse zu werben.
Genua & Turin YEPP (Youth Empowerment Partnership Programme)


Centro studi MEDÌ
YEPP, das Youth Empowerment Partnership Programme, ist eine in 14 Ländern aktive Initiative, die sich die Förderung sozial benachteiligter Jugendlicher mit und ohne Migrationshintergrund auf die Fahnen geschrieben hat. Junge Leute sollen ihre Fähigkeiten entwickeln dürfen sowie Möglichkeit zu Austausch und Anregung – und auf diesem Weg zu Akteurinnen und Akteure eines positiven gesellschaftlichen Wandels werden.

Das unabhängige Forschungszentrum Centro studi MEDÌ. Migrazioni nel Mediterraneo mit Sitz in Genua forscht und arbeitet zu Migrationsdynamiken und den Veränderungen, die diese in Italien und Europa mit sich bringen.
Helsinki STOA Das städtische Kulturzentrum STOA liegt im Osten der Stadt Helsinki und agiert in diesem internationalen, auch migratorisch geprägten Stadtteil. Die Ausrichtung insbesondere im Programm der darstellenden Künste ist international und zeitgenössisch, gleichzeitig ist das Zentrum täglich für die Nutzer Lern-, Lese- und Begegnungsort. Im September beherbergt STOA das Festival Nomads.
Kopenhagen Copenhagen Architecture Festival Das Copenhagen Architecture Festival findet seit 2014 einmal jährlich für zwei Wochen statt. Über Filmscreenings, Stadtspaziergänge, Ausstellungen, Workshops und Diskussionen will es erkunden, wie Architektur unser Leben prägt – und wie unser Leben die Architektur. Architektur wird hierbei als räumliche und kulturelle Praxis verstanden.
Krakau Jagiellonian University Beata Kowalska ist Soziologin an der Jagiellonian University in Krakau. Sie lehrt feministische Soziologie, Gender Studies, Entwicklungsforschung und Postcolonial Studies. Als Wissenschaftlerin und Aktivistin gegen Diskriminierung hat sie sich mit muslimischem Feminismus und der Situation von Frauen im Mittleren Osten beschäftigt. Sie hatte Lehraufträge an den Universitäten von Cambridge, Wien, Amman und Buffalo u.a..
Ljubljana RTV Slovenia
 
Die Filmregisseurin und Produzentin Maja Ziberna ist bei RTV Slovenia (Radiotelevizija Slovenija), dem öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosender in Slowenien, für das Ressort „Information“ zuständig. In der Sendung „Studio City“ berichtet Ziberna über Themen aus Gesellschaft, Kultur und Zeitgeschehen.
Luxemburg
 
Rotondes /
LUCA (Luxembourg Center for Architecture) /
Université du Luxembourg
Ian de Toffoli ist Verleger, Schriftsteller, Literaturkritiker und Theatermacher und lehrt als Romanist an der 2003 gegründeten Université du Luxembourg. Ein weiterer Partner ist das Kulturzentrum Rotondes, das sich mit Veranstaltungen von Kunst bis Theater, mit Konferenzen, Bildungsprojekten und Workshops vorrangig an Jugendliche bzw. junge Künstlerinnen und Künstler richtet. Dritter im Bunde ist LUCA, das Luxembourg Center for Architecture, das sich als Non-Profit-Organisation für gute Architektur als einen gesellschaftlichen Grundwert einsetzt. Es ist eine für ein breites Publikum offene Plattform mit diversen Veranstaltungen und vertritt Luxemburg seit 2004 bei der Biennale in Venedig.
Lyon Image Aigue Die Mitglieder in Christiane Véricel Theatergruppen sind immer unterschiedlich alt und haben verschiedene kulturelle Hintergründe. Kinder, Jugendliche und Erwachsene finden bei Image Aigue zu theatralen Formen, denen es nicht um Worte, sondern um Körpersprache und individuellen Ausdruck geht. In sozial schwachen Stadtvierteln weltweit entwickelt Véricel so Geschichten über Differenz, Identität und Zugehörigkeit.
Madrid Fundación Instituto de Cultura Gitana (FIGC) Die Fundación Instituto de Cultura Gitana (FIGC) ist eine dem spanischen Kultusministerium unterstellte Stiftung, die sich der Unterstützung und Verbreitung der Roma-Kultur sowie dem Kampf gegen Diskriminierung widmet. Das FIGC arbeitet für harmonische Koexistenz unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen, die Wahrung des kulturellen Erbes der Roma sowie die Förderung der Roma-Kultur und -Sprache.
Mailand Sunugal
 
Der gemeinsam von Senegalesinnen und Senegalesen und Italienerinnen und Italienern gegründete Verein Sunugal fördert den sozialen und kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern. Er versteht sich als als Brücke zwischen Immigrantinnen und Immigranten und deren Familien in Senegal, leistet Entwicklungsarbeit in Afrika, stellt in Italien Informationen über den globalen Süden zur Verfügung und unterstützt nicht-europäische Immigrantengruppen.
Marseille Hors d'Atteinte Der Verlag „Hors d'atteinte“, von Ingrid Balazard und Marie Hermann gegründet, wird seine ersten Bücher Anfang 2019 veröffentlichen. Der Name bezeichnet etwas Subtiles und Gelenkiges, einen Ort, der nicht angegriffen werden kann. Die zwei miteinander zusammenhängenden Buchreihen „Literaturen“ und „Fakten & Ideen“ haben das Ziel, neue Werkzeuge und Analyserasters zu entwickeln, um eine Welt zu verstehen, die sich schnell und tief verwandelt. Einer der Hauptschwerpunkte wird das Thema Feminismus sein, aber es werden auch viele andere Themen untersucht, wie beispielsweise Populismus und Nationalismus, Stadtbaupolitik und große Umweltskandale.
Neapel Bianco-Valente
 
Das italienische Künstlerduo Giovana Bianco und Giuseppe Valente lebt und arbeitet seit 1993 zusammen in Neapel. Fasziniert von der Dualität von Körper und Geist beschäftigen sich Bianco-Valente in ihren Arbeiten mit Wissenschaft, Astrologie und Literatur. In Videos und interaktiven Installationen erforschen sie sprachliche, räumliche und soziale Beziehungen und Prozesse.
Nikosia
 
ARTos Foundation Die ARTos Foundation ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst und Wissenschaft, dem es um Forschung und Kreativität gleichermaßen geht: Lernen, Chaos und Fantasie werden versuchsweise verschaltet. Künstlerinnen und Künstler/ Urheberinnen und Urheber und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler/Urheberinnen und Urheber finden hier Inspiration in einem weit verstandenen Sinne – und Förderung auf lokaler wie auf internationaler Ebene.
Oslo Den mangfaldige scenen (DMS) Den mangfaldige scenen (DMS) ist ein Theater in Oslo, an dem man gehört und gesehen wird als der Mensch, der man ist. Es ist ein Ort, an dem ein Ton, ein Schritt, eine Berührung oder ein Wort zur Begegnung wird. Ein Ort kultureller Vielfalt, an dem man aufwachsen kann. Junge Menschen lernen hier auf der Bühne zu stehen und sich vielleicht sogar professionell dem Tanz, dem Theater oder dem Schauspiel zu widmen. Die Hierarchien sind flach, die Jugendlichen können zusammen mit den Mentoren ihr Theater selbst definieren.
Paris Nuits de la Philosophie
Dorian Astor
Die Philosophin und Theaterregisseurin Mériam Korichi setzt sich in ihren Büchern mit Spinoza, Andy Warhol und menschlichen Affekten auseinander. Ihre Stücke und Adaptionen werden weltweit aufgeführt. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Theater und Kunstevent initiierte sie 2010 in Paris die „Nacht der Philosophie“, die seitdem jedes Jahr in einer anderen Stadt auf der Welt stattfindet.
Ebenfalls im Pariser Freiraum-Projekt aktiv sind die Dorian Astor und Anne Dalsuet. Der Philosoph und Musikwissenschaftler Dorian Astor pendelt zwischen Paris, Straßburg und Berlin, wo er zu Nietzsche und dem Perspektivismus forscht. Die Pariser Philosophin und Kunsthistorikerin Anne Dalsuet arbeitet zu Fragen von Umweltethik, Biomimetik und dem Einfluss neuer Medien auf unsere Gesellschaft.
Prag Institute for Democracy 21 (D21) Von einem jungen Mathematiker und Unternehmer gegründet, ist das Institut für Demokratie 21 ein Start-up, das neue Wahlalgorithmen entwirft. Die unabhängige Stiftung bemüht sich die Welt vor neuen Trumps und Brexits zu bewahren, indem sie die Ein-Stimmen-Wahl durch mehr-stimmige, auf Wahlkonsens ausgelegte Methoden ersetzen und die bestehende politische Teilnahmslosigkeit durch Gamification bei Wahlen außer Kraft setzt.
Riga Žanis-Lipke-Gedenkstätte





Ģertrūdes ielas teātris (GIT)



 
Die Žanis-Lipke-Gedenkstätte erinnert an die Familie Lipke, die während des Zweiten Weltkriegs über 50 Bewohnerinnen und Bewohner des jüdischen Ghettos in Riga versteckt und damit vor dem NS-Regime gerettet hat.

Das Ģertrūdes ielas teātris (GIT) in Riga ist eine Bühne für zeitgenössische Kunst, ein Ort für professionelle Theater-, Tanz- und Performanceproduktionen. Lokale und internationale Künstler*innen setzen hier ihre Stücke um. Das GIT veranstaltet auch nichtkommerzielle Konzerte und Ausstellungen und arbeitet in mehreren Kunstvermittlungs- und Bildungsinitiativen mit. Seine leitenden Werte sind Relevanz, Kühnheit, Sensibilität, kreative Suche, Mut, Offenheit, Professionalität und durchdachte Zielstrebigkeit.
 
Rijeka Drugo More Als seit 1999 tätige NGO geht es Drugo More um Themen von gesellschaftlicher Relevanz. Kunst und Kultur sowie internationaler Austausch sind für die Organisation zentrale Werkzeuge der Wissensvermittlung, weswegen sie interdisziplinär auf den Feldern Künstlerförderung, Wissenschaft und Kulturtheorie arbeitet. Sie fördert u.a. Film, Performance, kulturwissenschaftliche Forschung und Bildungsveranstaltungen.
Rom daSud daSud ist ein Antimafia-Verein, der 2005 gegründet wurde. Ziel des Vereins ist es, Mafia mit Kultur, politischen Rechten und Partizipation zu bekämpfen. daSud arbeitet hauptsächlich an formaler und nicht-formaler Bildung in einer Schule in der Peripherie von Rom, mit besonderen Augenmerk auf Geschlechtergerechtigkeit. Seit 2009 hat der Verein seinen Sitz in Rom und organisiert Aktionen und Veranstaltungen wie Graphic Novels und Theater- und Kinoveranstaltungen aus einer Antimafia-Perspektive. daSud arbeitet in Kollaboration mit dem italienischen Bildungsministerium und mit Vertretern der Kunstwelt.
Sarajevo Akademija scenskih umjetnosti Sarajevo- Academy of Performing Arts Sarajevo (ASU) Die Akademie der Darstellenden Künste in Sarajevo, gegründet 1981, war die erste Schauspielschule in Bosnien-Herzegowina. Heute kann man hier Schauspiel, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Sound Design und Filmproduktion studieren. Alle Lehrenden kommen aus der Praxis – und mittlerweile 40 % der Studierenden aus dem Ausland.
Skopje Kontrapunkt Kontrapunkt ist eine Organisation, die sich seit 2001 mit gesellschaftskritischem Aktivismus und der Beziehung zwischen Kunst, theoretischer Philosophie und Politik auseinandersetzt. Kontrapunkt fördert Künstlerinnen und Künstler und unabhängige Gruppen dabei, sich selbst zu organisieren und Projekte umzusetzen, und trägt so zur Entwicklung einer unabhängigen kulturellen Szene in Skopje bei.
Sofia Neue Bulgarische Universität Die Neue Bulgarische Universität in Sofia wurde 1991 durch Intellektuelle mit der Absicht gegründet, das post-kommunistische Studium in Bulgarien zu modernisieren. Rumen Petrov ist hier Soziologe.
Stockholm Mitt 127 / Expo Mitt 127 ist eine Initiative von jungen Menschen für junge Menschen aus Skärholmen, einem Stockholmer Außenbezirk. Mitt 127 organisiert Festivals, initiiert Bildungsprogramme und schafft Bewusstsein für politische Angelegenheiten unter den jungen Menschen aus dieser Gegend.
Die Stiftung Expo dokumentiert und informiert über rechte Gewalt und Entwicklungen in der rechtsnationalen Szene und bietet antirassistische Lehrveranstaltungen für Schulen an.
Straßburg TNS Das Théâtre National de Strasbourg (TNS) ist das einzige französische Staatstheater mit Sitz außerhalb von Paris und somit in der Theaterlandschaft Frankreichs von besonderer Bedeutung. Es präsentiert mehr als fünfzehn Stücke pro Saison, darunter mehrere Eigen- und Koproduktionen. Parallel dazu bietet es unter dem Namen „L'autre saison“ eine Reihe von vielfältigen Veranstaltungen an, die für alle offen und kostenlos sind. „In einer Gesellschaft, die zunehmend von Gewalt gegenüber dem anderen und individueller Abschottung bedroht ist, besteht die Stärke unserer Theaterhäuser darin, immer wieder neue Verbindungen herzustellen: Das Theater als Ort der Begegnung, in deren Mittelpunkt die Worte des Dichters stehen“, so Stanislas Nordey. Als Nordey zum Direktor des TNS ernannt wurde, entschied er sich dafür, gemeinsam mit zehn internationalen Künstlerinnen und Künstlern, darunter der deutsche Regisseur Falk Richter, ein Programm zu entwerfen. Im Januar 2019 fand im TNS die Uraufführung des Stücks „I am Europe“ von Falk Richter statt.
Tallinn Kanuti Gildi SAAL 2001 gegründet, ist Kanuti Gildi SAAL das erste unabhängige Zentrum für darstellende Künste in Estland, das ohne eigenes Ensemble nur mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstler und Kompanien arbeitet. Bei den meisten Produktionen ist der künstlerische Prozess selbst das Zentrum der Arbeit. Kanuti Gildi SAAL ist international vernetzt und organisiert auch das Performancefestival SAAL Biennaal in Tallinn.
Thessaloniki ArtBOX - Creative Arts Management Seit 1989 ist ArtBOX eine Agentur für Kunstmanagement, die zeitgenössische Kunstprojekte entwickelt und umsetzt. Die Agentur hat mehr als 200 Ausstellungen, Konferenzen, Festivals und andere Events realisiert, sowohl in Griechenland (u.a. „Art Arthina“, „Artecitya“, Mazedonisches Museum für zeitgenössische Kunst) als auch in 33 Städten im Ausland (u.a. New York, London, Berlin, Istanbul, Venedig).
Tirana Edit Pulaj Die Künstlerin Edit Pulaj (*1974) lebte einige Jahre in Norwich und London, bevor sie 2009 nach Albanien zurückkehrte. In ihrer Malerei setzt sie sich mit Farbe und der ihr innewohnenden Fähigkeit zur Kommunikation und Interaktion auseinander. Edit Pula berät den Bürgermeister von Tirana in kulturellen Angelegenheiten.
Vilnius Jugend debattiert Alumni Das seit März 2017 aktive Projekt Jugend Debattiert Alumni in Litauen wurde von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs Jugend Debattiert International initiiert. Der Club widmet sich der Pflege der Diskussionskultur in Litauen und will Jugendliche dazu motivieren, sich mit gesellschaftlich relevanten Themen zu beschäftigen. Er organisiert Workshops, um mit jungen Leuten Meinungsäußerung zu üben.
Warschau Fundacja Panoptycon Die 2009 gegründete Fundacja Panoptycon setzt sich ein für transparente Regeln im digitalen Raum und für klare Grenzen (staatlicher) Überwachung: Ohne das Wissen von Betroffenen oder jenseits gesellschaftlicher bzw. juristischer Kontrolle soll digitale Technologie nicht eingesetzt werden. Katarzyna Szymielewicz, die Gründerin der Stiftung, ist Expertin für die Risiken des digitalen Fußabdrucks.