Oslo – Mailand Wer bist du, und wie können wir gemeinsam Gegenwart gestalten?

Oslo beschenkt uns mit einem Kurzfilm, in dem eine kleine glitzernde Schachtel von Hand zu Hand wandert wie die kleinen Pelzchen im Märchen von den kleinen Leuten aus Swabidu. Dass im englischen Wort present das Schenken und die Gegenwart in eins fallen, wird in Oslo in einer Fragestellung verpackt, die sich vertrauensvoll an ein Gegenüber wendet. Der Film erzählt, wie leicht das Unwohlsein dem Unbekannten gegenüber durch ein Lächeln und ein kleines Geschenk überwunden werden kann.

 



Mailand–Oslo
Mailand und Oslo arbeiten zusammen an einer fusionierten Fragestellung, die sowohl die Frage nach der Identität als Miteinander/Gegeneinander als auch die Frage nach dem Zusammenleben zwischen schon länger einheimischen und geflüchteten Menschen in europäischen Großstädten berührt. Bereits im Mai hat in Oslo als Projektauftakt ein offenes Picknick stattgefunden, ein augenzwinkerndes „First Supper“ in Anspielung auf Leonardo Da Vincis Gemälde „Das Abendmahl“. Das Picknick wurde in enger Kooperation mit dem Partner-Theater Den mangfaldige scenen durchgeführt, das regelmäßig mit migrantischen Communitys zusammenarbeitet. Im Anschluss leitete der deutsche Theaterregisseur Jan Bosse das improvisierte Theaterstück „Allied Aliens“ an, bei dem der senegalesische Schauspieler Modou Gueye aus Mailand in Interaktion trat mit der Schauspielerin Camara Joof, Kind norwegisch-gambischer Eltern aus Oslo. Künstlerischer Startpunkt war die Frage „Wer bist du und wie können wir gemeinsam eine Gegenwart herstellen?“

In Mailand wird das Projekt „Allied Aliens“ im Herbst fortgesetzt. Wieder soll es um die Frage danach gehen, was es bedeutet, fremd oder vertraut zu sein, diesmal jedoch mit Augenmerk auf den Unterschied zwischen Mailand und Oslo. Zu Gueye und Joof kommt als dritter Akteur der kamerunische Schauspieler Elouti Wanguè Olivier aus Mailand auf der Bühne. Am 29.11.2018 ist die Aufführung im Theater Zona K zu sehen, hinterher findet ein öffentliches Podiumsgespräch statt zum Thema „Multikulturalität in den Metropolen Europas“. Die Projektpartner proben im gerade neu eröffneten soziokulturellen Zentrum Cascina Casottello, das vom Freiraum-Partner, dem Verein Sunugal, betrieben wird.

(Stand: September 2018)

Unser Partner

Den mangfaldige scenen (DMS) ist ein Theater in Oslo, an dem man gehört und gesehen wird als der Mensch, der man ist. Es ist ein Ort, an dem ein Ton, ein Schritt, eine Berührung oder ein Wort zur Begegnung wird. Ein Ort kultureller Vielfalt, an dem man aufwachsen kann. Junge Menschen lernen hier auf der Bühne zu stehen und sich vielleicht sogar professionell dem Tanz, dem Theater oder dem Schauspiel zu widmen. Die Hierarchien sind flach, die Jugendlichen können zusammen mit den Mentoren ihr Theater selbst definieren.

Jan Bosses "Allied Aliens"
Video und Fotos der Perfomance am 29. November 2018 im Kulturzentrum Zona K in Mailand
 
 
  • Allied Aliens 1 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 2 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 3 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 4 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 5 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 6 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 7 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 8 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 9 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 10 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 11 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 12 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 13 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 14 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 15 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 16 © Rocco Soldini
  • Allied Aliens 17 © Rocco Soldini


Jan Bosses "Allied Aliens"
Dieses Video von einer Aufführung in "Den mangfaldige scenen" Oslo ist das Ergebnis einer Improvisation mit dem Goethe-Projekt FREIRAUM und unserem Partner Goethe-Institut Mailand.
 
  • Eine lange gedeckte Tafel in einem Garten Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Eine gedeckte Tafel mit frischem Brot Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Inmitten des Gartens Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Broschüren liegen bei der gedeckten Tafel des FREIRAUM-Lunches in Losæter Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Begrüßungsrede Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Begrüßungsrede von Nefise Özkal Lorentzen, einer türkisch-norwegischen Filmproduzentin Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Begrüßungsrede von Nefise Özkal Lorentzen, einer türkisch-norwegischen Filmproduzentin und Autorin
  • Begrüßungsrede Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Am Buffet Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Antonio Cataldo, Leiter des Büros für Zeitgenössische Kunst Norwegens, beim Buffet
  • Gespräche beim Buffet Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Buffet Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Das Buffet ist vorbereitet für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Buffet Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Das Buffet ist vorbereitet für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Teilnehmer sitzen an der gedeckten Tafel Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Gespräche beim Essen Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Antonio Cataldo, Leiter des Büros für Zeitgenössische Kunst Norwegens, im Gespräch
  • Beim Buffet Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Das Buffet ist vorbereitet für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Teilnehmer beim Essen an der langen Tafel Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Anregende Gespräche beim Essen Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Der Garten von oben Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Eine Frau hört zu Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Eine Frau am Tisch hört zu Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Zwei Frauen unterhalten sich Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Menschen sitzen nach dem Essen am Tisch Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Inmitten von Gemüsekeimlingen und anderen Nutzpflanzen: Die Tafel ist gedeckt für das FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Im Vordergrund eine Frau mit Nachtisch, im Hintergrund sich unterhaltende Menschen Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Nachtisch beim FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Zwei Frauen unterhalten sich Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Anna Maria Bresciani Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anna Maria Bresciani
  • Antonio Cataldo, Leiter des Büros für Zeitgenössische Kunst Norwegens, im Gespräch Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Antonio Cataldo, Leiter des Büros für Zeitgenössische Kunst Norwegens, im Gespräch
  • Die türkisch-norwegische Filmproduzentin Nefise Özkal Lorentzen Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Die türkisch-norwegische Filmproduzentin Nefise Özkal Lorentzen
  • Menschen unterhalten sich Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Zwei Frauen blicken in die Kamera Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    In der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Anna Maria Bresciani im Gespräch Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anna Maria Bresciani im Gespräch
  • Drei Frauen unterhalten sich Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Zwei Frauen unterhalten sich Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anregende Gespräche in der Mai-Sonne in Losæter, dem Hof im Herzen Oslos
  • Ein Mann gibt ein Videointerview Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Ein Mann gibt ein Videointerview beim FREIRAUM-Lunch in Losæter, einem Osloer urbanen Farming-Projekt
  • Anna Maria Bresciani im Gespräch Matthis Kleeb © Goethe-Institut
    Anna Maria Bresciani im Gespräch



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