Identität & Erinnerung

Das Verzerrungsfeld des Traumas

Trauma’s Field of Distortion © Marvin Ruppert, Elena Seibert, Nina Subin, Sarah Shatz
09. Juni
17:00 CEST
Walter Benjamin bemerkte, „Vergangenes historisch artikulieren heißt nicht, es erkennen, wie es denn eigentlich gewesen ist.“ Auch wenn Geschichte von den Siegern geschrieben wird, werden die Gegenwart und die jüngste Vergangenheit fortlaufend ebenso von Opfern, Zeug*innen, aber auch durch Gewalt umgeschrieben oder umgedeutet. Die indische Schriftstellerin Megha Majumdar, die äthiopisch-amerikanische Autorin und Fotografin Maaza Mengiste und der deutsch-libanesische Romanautor und Poetry-Slammer Pierre Jarawan diskutieren mit der Moderatorin Tess Lewis über ihre neuesten Bücher und die Verzerrungseffekte, die Traumata auf individuelle und kollektive Identitäten haben können. In welchem Ausmaß kann Literatur ein Korrektiv zu den dominanten Narrativen von Gesellschaften darstellen, die in Konflikten verstrickt sind?

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Vorprogramms des Kultursymposium Weimar 2021 ab dem 19. Mai statt und kann über unsere Website und via YouTube verfolgt werden.

 
 

Mit

Megha Majumdar © Elena Seibert
Pierre Jarawan © Marvin Ruppert
Maaza Mengiste © Nina Subin
Tess Lewis © Sarah Shatz
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