Identität & Erinnerung

Intergenerationelles Trauma

Der Fall der Teilung Indiens

Intergenerational Trauma Panel aus Neu Delhi © Saktishree
02. Juni
17:00 CEST
Nachdem unter britischer Herrschaft 1947 die Teilung des Subkontinents zur Abspaltung Pakistans als islamische Republik geführt hatte, erfasste eine Welle von Gewalt das nördliche Indien. Ca. 14 Millionen Menschen – Hindus, Muslime, Sikhs – wurden vertrieben, mehr als eine Million wurde ermordet. Wie wirkt sich dieses traumatische Erlebnis auf das Leben nachfolgender Generationen aus? Gibt es so etwas wie eine „kollektive Traumatisierung“? Wie funktioniert die Logik des Traumas? In insgesamt fünf Statements und einer Diskussion suchen die renommierten Forscher*innen und Aktivist*innen Urvashi Butalia, Sanjeev Jain, Sudhir Kakar, Amrita Narayanan und Haimanti Roy Antworten auf diese Fragen.

In der Vorveranstaltung werden Vorträge der feministischen Verlegerin, Aktivistin und Autorin Urvashi Butalia, der Historikerin Haimanti Roy und des Psychoanalytikers und Autors Sudhir Kakar gezeigt. Diese drei Stimmen geben einen tiefgründigen Einblick in die komplexen Nachwirkungen des Traumas der Partition. Ergänzt wird der Beitrag durch weitere Vorträge und eine Diskussion aller Expert*innen, die im Anschluss in unserer Mediathek zu finden sein wird.   

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Vorprogramms des Kultursymposium Weimar 2021 ab dem 19. Mai statt und kann über unsere Website und via YouTube verfolgt werden.
 
 

Mit

Haimanti Roy © privat
Sanjeev Jain © privat
Sudhir Kakar © privat
Urvashi Butalia © privat
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