Gleichberechtigung in der Weltwirtschaft Globalisierung hinterfragen

Felwine Sarr
Felwine Sarr | Foto (Detail): Thilo Rückeis TSP © picture alliance
Die Globalisierung fördert den Welthandel – aber ob am Ende davon alle Akteur*innen gleichermaßen profitieren, ist eine andere Frage.

Der senegalesische Ökonom Felwine Sarr meint: Die afrikanische Bevölkerung sei nicht gleichberechtigt im Weltwirtschaftshandel integriert. Um dem Konzept von Globalisierung gerecht zu werden, sollten wir dieses hinterfragen.

Interview mit Felwine Sarr im Rahmen der Konferenz „Echos des Südatlantiks“ 2019 in Berlin:


Welche Rolle kann Afrika in der globalisierten Wirtschaft einnehmen? Und wie kann sich der Kontinent dabei selbst treu bleiben und gleichzeitig neu erfinden?

Sich an westlichen Modellen orientieren, kann nicht die Lösung sein. Vielmehr bedarf es einer „individuellen Modernität“, um eine Utopie zu schaffen – so, wie sie Felwine Sarr in seinem Buch Afrotopia beschreibt: Der Ansatz sollte darin bestehen, sich auf die eigenen Werte und Ressourcen zurückzubesinnen – und zugleich den Anforderungen der Moderne Rechnung zu tragen.

Das Interview als Audio:

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