Maria do Carmo Piçarra

Maria do Carmo Piçarra

Filmkuratorin

  • Kultur der Erinnerung, Postkoloniale Kunstproduktion, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Lissabon (Portugal)

Maria do Carmo Piçarra ist Professorin an der Universidade Autónoma de Lisboa, Forscherin am ICNOVA und Stipendiatin (2018–2019) der Fundação Oriente für das Studium Cinema Empire – Darstellungen des ‚portugiesischen Asiens‘ in den Filmarchiven. Sie hat einen Doktortitel in Kommunikationswissenschaften und entwickelte zwischen 2013 und 2018 die Postdoc‑Forschung Cinema Empire – Portugal, Frankreich und England: Repräsentationen des Imperiums im Kino. Sie ist Filmprogrammiererin, Mitbegründerin von ANIKI, der portugiesischen Zeitschrift für bewegte Bilder und war stellvertretende Vorsitzende des portugiesischen Instituts für Kino, Audiovisuelles und Multimedia (1998–1999). Sie veröffentlichte unter anderem das zweibändige Werk Salazar vai ao cinema (Salazar geht ins Kino) und Azuis ultramarinos. Censura e propaganda no cinema do Estado Novo (Ultramarinblues. Zensur und Propaganda im Kino von Estado Novo). Mit Jorge António koordinierte sie die Trilogie Angola, o nascimento de uma nação (Angola, die Geburt einer Nation) und mit Teresa Castro Re-Imagining African Independence. Film, Bildende Kunst und der Untergang des portugiesischen Reiches.

Maria do Carmo Piçarra beim Latitude-Festival:

Archive: Aufruf zur Dekolonisierung und Reflexion

Weiterführende Links:

Cinema Empire – Portugal, Frankreich und England: Repräsentationen des Imperiums im Kino

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