Tom Rice

Tom Rice

Filmwissenschaftler

  • Koloniales Erbe, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • London (Vereinigtes Königreich)

Dr. Tom Rice ein britischer Filmwissenschaftler. Er leitete die Forschungen beim Projekt „Colonial Film: Moving Images of the British Empire“ (Kolonialfilm: Bewegte Bilder des Britischen Empire). Diese Website enthält detaillierte Informationen zu mehr als 6.000 Filmen, die Bilder vom Leben in den britischen Kolonien zeigen, zählt jedes Jahr etwa 250.000 Besucher und wird weltweit stark in der Lehre genutzt.

Seine Dissertation an der UCL (University College London) befasste sich mit der Rassenpolitik des Stummfilms. Er hat auch über Britisch‑Malaya und über indische Wochenschauen geschrieben.

Zurzeit lehrt Tom Rice als Dozent für Filmwissenschaften an der Universität von St Andrews. Er erhielt ein Leverhulme-Stipendium für das Projekt „Watching Empire Dissolution: Through the Lens of the Colonial Film Unit“ (Die Auflösung des Imperiums beobachten: Durch die Linse der Kolonialfilm-Abteilung), das Forschungsreisen nach Ghana und Jamaika umfasste.

Zu seinen Auszeichnungen gehört der Best Monograph Award der British Association of Film, Television and Screen Studies (2016) für sein Buch White Robes, Silver Screens: Movies and the Making of the Ku Klux Klan (Weiße Roben, silberne Bildschirme: Filme und die Entstehung des Ku‑Klux‑Klan), Indiana University Press, 2015.

Tom Rice beim Latitude-Festival:

Archive: Aufruf zur Dekolonisierung und Reflexion

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