Akinbode Akinbiyi

Akinbode Akinbiyi

Fotograf

  • Postkoloniale Weltordnung, Kultur der Erinnerung, Postkoloniale Kunstproduktion, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Oxford (Vereinigtes Königreich)

Akinbode Akinbiyi wurde 1946 in Oxford geboren und studierte Literatur und Englisch in Nigeria, England und Deutschland. Mitte der 1970er-Jahre begann er zu fotografieren und zog nach West-Berlin, wo er seither lebt. Seine Schwerpunkte sind Reportage-, Architektur- und Kulturfotografie, wobei er auf die schnell wachsenden und sich verändernden afrikanischen Megastädte zielt. Im Jahr 1993 war er Mitbegründer des UMZANSI Cultural Centre in Durban, Südafrika. Vor einigen Jahren initiierte er in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Nigeria eine Meisterklasse für junge nigerianische Fotograf*innen, aus der sich das panafrikanische Projekt „Centers of learning for photography in Africa“ zur Vernetzung von Fotoschulen in Subsahara-Afrika entwickelte. In zahlreichen Workshops, Trainings und Meisterklassen auf dem ganzen Kontinent, vor allem im Sudan, aber auch in Äthiopien, Südafrika und im Kongo, konnte der Mentor Akin Akinbiyi seine Erfahrungen an junge Fotografen weitergeben.
 
Zu seinen wichtigsten Ausstellungen gehören Tales from a Globalizing World (2003–2007 in Brüssel, Dhaka, Genf, Kairo und anderen Orten), Africa Remix (2004–2007 in Düsseldorf, London, Paris, Tokio, Stockholm und Johannesburg), Sea never dry (2005 im Staatlichen Museum für Völkerkunde in Dresden), Adama in Wonderland (2013/14 im Goethe-Institut Johannesburg) und Three Photographers/Six Cities (2016 im Philadelphia Museum of Art). Neben seiner künstlerischen und kuratorischen Tätigkeit ist er auch als Schriftsteller tätig, schreibt Texte für seine Ausstellungen und ist Co-Autor von Just Ask!, einer Publikation über und für die zeitgenössische afrikanische und internationale Fotoszene im Jahr 2014.

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