Richard Ali

Richard Ali

Schriftsteller

  • Postkoloniale Weltordnung, Koloniales Erbe, Dekolonisierung

  • Kano (Nigeria)

Richard Ali ist ein nigerianischer Rechtsanwalt und Schriftsteller. Der Autor des Romans City of Memories aus dem Jahr 2012 konnte während seiner Zeit als technischer Berater des Innenministers in den Jahren 2015 bis 2017 als Mitarbeiter der Ministeriellen Strategiegruppe (MSG) Einfluss auf die Gestaltung der öffentlichen Ordnung nehmen. Zurzeit arbeitet er als Programm-Manager beim nigerianischen Schriftstellerverband zur Verhinderung und Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus (Association of Nigerian Authors Preventing and Countering Violent Extremism, ANA PCVE).

Unter #EngagingBorders veröffentlicht er für den Daily Nigerian eine wöchentliche Kolumne zur inneren Sicherheit. Zudem war er Mitverfasser eines Kapitels mit dem Titel „Governance, Climate Change and Security Challenges: The Case of Lake Chad in Governance and Security in the Sahel“ für eine Publikation der Foundation for European Progressive Studies in Rom.

Als Gründungsmitglied des Schriftstellerverbands Jalada Africa in Nairobi hat er an zahlreichen Anthologien sowie an Übersetzungen gearbeitet, darunter eine Übersetzung eines Maqams von Al-Hariri aus Basra (aus dem Jahr 1122) aus dem nigerianischen Pidgin Naija Langwej. Im Jahr 2019 veröffentlichte er seine erste Gedichtsammlung The Anguish and Vigilance of Things. Auf dem Global Medium Forum 2020 der Deutschen Welle sprach er erst kürzlich über die immer mächtigere „Diktatur der Falschinformation“.

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