Tomie Arai

Tomie Arai

Künstlerin

  • Koloniales Erbe, Postkoloniale Kunstproduktion, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • New York City (USA)

Tomie Arai arbeitet als Künstlerin im öffentlichen Raum New York Citys. Sie schafft sowohl temporäre als auch permanente öffentliche Werke.

Arai adressiert ausgehend von ihrer persönlichen Erfahrung als Asian American umfassende Themen wie Ethnizität und Geschlecht, Inklusion und Exklusion und Zugehörigkeit. Sie ist Mitbegründerin des radikalen Kulturkollektivs The Chinatown Art Brigade, das neue Modelle der künstlerischen Produktion in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften praktiziert und auf diese Weise Erzählungen des Widerstands und gesellschaftlichen Erinnerung sammelt.
 
Ihre Werke wurden USA-weit ausgestellt und befinden sich in Sammlungen der Library of Congress, des Bronx Museum of the Arts, des Japanese American National Museum, des Williams College Museum of Art, des Museum of Modern Art sowie des Whitney Museum of American Art. Sie erhielt Stipendien für Druckgrafik der New York Foundation for the Arts (1991 und 1994), ein Stipendium für bildende Kunst der Joan Mitchell Foundation (1995), ein Stipendium des National Endowment for the Arts für Papierarbeiten (1994) sowie drei Residenzstipendien für bildende Kunst der MidAtlantic Arts Foundation. 2016 wurde sie vom Women‘s Caucus for Art für ihr Lebenswerk prämiert und 2019 mit dem McLaughlin Award for Social Practice des Headlands Center for the Arts ausgezeichnet.

Weiterführender Link:

Artikel über Projekte von Tomie Arai, US-Künstlerin mit asiatischer Herkunft, gegen die Gentrifizierung der Chinatowns in New York und San Francisco (Goethe-Institut USA, goethe.de)

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