Lotte Arndt

Lotte Arndt

Kulturtheoretikerin

  • Postkoloniale Kunstproduktion, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Paris (Frankreich)

Lotte Arndt ist eine französische Kulturtheoretikerin. Sie begleitet die Arbeit von Künstler*innen, die die postkoloniale Gegenwart und die Antinomien der Moderne aus einer transnationalen Perspektive hinterfragen. Kunstwerke in kolonialen Sammlungen stehen dabei im Mittelpunkt. Lotte Arndt ist Inhaberin einer Dissertation, die gemeinsam von der Universität Paris VII und der Humboldt‑Universität zu Berlin betreut wurde und sich mit postkolonialen Veränderungen in afrikanischen Kulturzeitschriften in Paris befasst. Sie lehrt an der Schule für Kunst und Design in Valencia, ist Mitglied der Forschungsgruppe Global Art Prospective (INHA Paris) und führt derzeit Forschungen über toxische Sammlungen durch.

Zu ihren jüngsten Ausstellungsprojekten gehören: Sammy Baloji. Extraktive Landschaften, Salzburg, Österreich 2019; Sommerschule Salzburg Akademie mit Sammy Baloji, 2019; L‘intrus (kuratorische Arbeit mit Natasha Marie Llorens), Tabakalera Donostia, San Sebastián, Spanien 2018; Tampered Emotions. Lust for Dust, Triangle France Marseille, Frankreich 2018; One Sentence Exhibition, Kadist Paris, Frankreich 2018 sowie das Forschungsprogramm des Kunsthochschul-Filmnetzwerks www.reseaucinema.org (2016–2018).

Lotte ​Arndt beim Latitude-Festival:

Widerstand gegen Extraktivismus

Beiträge von Lotte Arndt