Maisha Auma

Maisha M. Auma

Wissenschaftlerin

  • Koloniales Erbe, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Kisumu (Kenia)

Maisha Maureen Auma ist seit April 2008 Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Von 2014 bis 2019 war sie Gastprofessorin am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit ist sie Gastprofessorin am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin (2020/2021). Seit 1993 ist sie in dem Schwarzen-queer-feministischen Kollektiv „Generation Adefra – Schwarze Frauen in Deutschland“ aktiv. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Diversität, Ungleichheit und Pluralität in Lehrbüchern und Bildungsmaterialien in Ost- und Westdeutschland, intersektionale Sexualpädagogik als Empowerment for Schwarze Menschen und People of Color, Critical Whiteness, Intersektionalität, Dekolonialisierung und Critical Race Theory (CRT). Zusammen mit Peggy Piesche und Katja Kinder hat sie 2018 einen Konsultationsprozess in Zusammenarbeit mit der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung (LADS) durchgeführt. Das Projekt mit dem Titel „Sichtbarmachung der Diskriminierung und sozialen Resilienz von Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin“ war Teil von BLACK BERLIN im Rahmen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft 2015–2024.

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