Dalila Dalléas Bouzar

Dalila Dalléas Bouzar

Künstlerin

  • Postkoloniale Kunstproduktion

  • Oran (Algerien)

Dalila Dalléas Bouzar ist eine algerische Künstlerin. Sie absolvierte die École Nationale Supérieure des Beaux-arts de Paris und hat einen Abschluss in Biologie von der Pierre und Marie Curie Universität in Paris. Sie malt und tritt auf. Sie interessiert sich für die Repräsentation in der Kunst, vor allem für den Status von Frauen.

Im Jahr 2003 richtete sie in Oran, Algerien, Malwerkstätten für Frauen ein. Sie unterrichtet dort sechs Monate lang. Zwischen 2010 und 2014 lebte sie in Berlin. Sie ist Preisträgerin des Künstlerinnenprojekts Goldrausch.

Im Jahr 2011 kehrte sie nach Algerien zurück, um eine Reflexion über die traumatische Erinnerung an den Krieg zu entwickeln. Die Resultate sind in dem Buch Algérie Année 0 erschienen, das Zeichnungen und Texte der Autorin präsentiert.

Dalila Dalléas Bouzar lebt und arbeitet in Bordeaux. Sie gehört zu der Künstler*innengruppe grOEp, die derzeit in Archiven der Metropole Bordeaux residiert.

Sie unterhält eine starke Verbindung zu Afrika, woher sie stammt. Sie wird durch die Galerie Cécile Fakhoury mit Sitz in Abidjan, Dakar und Paris vertreten. Seit 2004 hat sie auf der Biennale von Dakar, im Kaoshiung Museum in Taiwan, im Museum der schwarzen Zivilisationen in Dakar, im Kunstraum Bethanien in Berlin, in Frankreich in Kunstzentren oder in Algerien im Französischen Institut ausgestellt.

Sie unternahm Kunstreisen zu den Falkland‑Inseln, Residenzen in Serbien, Kongo-Brazzaville, Südafrika und Algerien.

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