Filipa César

Filipa César

Künstlerin

  • Kultur der Erinnerung, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Berlin (Deutschland)

Filipa César ist Künstlerin und Filmemacherin. Sie interessiert sich unter anderem für die fiktionalen Aspekte des Dokumentarfilms, die poröse Grenze zwischen Film und seiner Rezeption und die poetischen und politischen Aspekte, die dem bewegten Bild innewohnen. César beschäftigt sich seit 2011 mit den Ursprüngen des Kinos in Guinea-Bissau im Zuge der afrikanischen Befreiungsbewegung sowie dessen ideeller und kognitiver Kraft. Aus dieser facettenreichen Recherchearbeit entwickelte sie das Gemeinschaftsprojekt Luta ca caba inda – Der Kampf ist noch nicht vorbei, das sie zusammen mit Sana Na N’Hada und Flora Gomes auf den Weg brachte. Das daraus resultierende Œuvre umfasst 16-mm-Filme, Digitalarchive, Videos, Seminare, Vorführungen, Publikationen sowie fortlaufende Kooperationen mit Künstler*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen.
 
César ist Mitbegründerin von elsehere e. V. in Berlin. Sie ist Professorin für Film und Video an der Merz Akademie. Ihr Werk wurde international gezeigt auf den Kurzfilmtagen Oberhausen, der Berlinale, dem Internationalen Film Festival Rotterdam, der DocLisboa, dem Cinéma du Réel, der Istanbul Biennale, der Biennale von São Paulo, der Manifesta, im Haus der Kulturen der Welt, in der Galerie Jeu de Paume, im Neuen Berliner Kunstverein, im SAAVY Contemporary, in der Galerie Khiasma, der Tensta konsthall, dem mumok, dem Flaherty Seminar, dem MoMA und dem Harvard Film Archiv.

Filipa César beim Latitude-Festival:

Archive: Aufruf zur Dekolonisierung und Reflexion

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