Ana Hupe

Ana Hupe

Künstlerin

  • Postkoloniale Weltordnung, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Salvador (Brasilien)

Ana Hupe widmet sich dem Aufbau einer Gegenerinnerung des kolonialen Archivs, indem sie sich mit Immigrationsbewegungen auseinandersetzt und Dekolonisationspraktiken praktiziert. Sie promovierte in Bildender Kunst an der Federal University of Rio de Janeiro (PPGAV-UFRJ) und lebt derzeit in Berlin, wo sie bei der Künstlerin Hito Steyerl an der Universität der Künste studierte.

Ihre jüngsten Projekte sind A lot of future for one single memory, eine Einzelausstellung in der Fundaj (Joaquim-Nabuco-Stiftung), Recife, die von Moacir dos Anjos nach einem zweimonatigen Aufenthalt kuratiert wurde, und "Malungas", eine Ausstellung, die gleichzeitig in der Galerie Mario Kreuzberg, Berlin, und im Paço das Artes, Sound and Image Museum, São Paulo, stattfand.

Beide forschungsbasierten Projekte hinterfragen die Spuren der Kolonialgeschichte in den heutigen Gesellschaften und beschäftigen sich mit dem Gemeinschaftssinn.

Neben diversen Kollektivausstellungen und Residenzen nahm Hupe an der Kunstkvarteret Lofoten Residenz in Norwegen, an den Greatmore House Artstudios in Kapstadt teil, gewann den Preis Prêmio CCBB de Arte Contemporânea (2016), wo sie die Einzelausstellung Readings to move the center präsentierte, und wurde von IPHAN mit dem Preis Prêmio Honra ao Mérito Arte e Patrimônio, 2014, ausgezeichnet.

Zurzeit ist sie Artist in Residence in Vila Sul, Goethe-Institut Salvador.

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