Ayoko Mensah

Ayoko Mensah

Kulturexpertin

  • Kultur der Erinnerung, Postkoloniale Entwicklungszusammenarbeit, Postkoloniale Kunstproduktion, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Brüssel (Belgien)

Ayoko Mensah ist eine französisch-togolesische Kulturexpertin und Autorin. Seit 2016 arbeitet sie als Artist-Programmiererin und institutionelle Beraterin für die Afrika-Abteilung des Centre for Fine Arts (BOZAR) in Brüssel. Mensah, in Frankreich geboren und togolesischer Abstammung, hat die doppelte Staatsbürgerschaft, einen Abschluss in Kulturmanagement (MA) an der Universität Paris-Dauphine (Frankreich), in moderner Literatur (MA) an der Universität Sorbonne Nouvelle (Paris) und in Journalismus (CFPJ, Paris). 

Nachdem sie von 2005 bis 2008 die Zeitschrift Africultures Review geleitet und die Zeitschrift Afriscope in Paris gegründet und herausgegeben hatte, arbeitete sie als Expertin für das Programm ACPCultures+ der UE-ACP (Afrika, Karibik und Pazifik) im ACP-Sekretariat in Brüssel. 

Seit 2000 arbeitete sie auch als Beraterin für verschiedene Organisationen (UNESCO, Europäische Kommission, Internationale Organisation der Frankophonie, Königliches Museum für Zentralafrika, Internationaler Musikrat) und wurde als Rednerin auf internationalen Konferenzen in Afrika, Europa, in den Vereinigten Staaten und in China eingeladen.

Mensah hat auch mehrere Bücher mitverfasst, u.a. Houn-Noukoun, Tambours & Visages (1996), Faustin Linyekula, Choreograph (2002); A Body To Construct – The new generation of African Performance Artists (2004); Créations artistiques en pays d'islam (2006); Kultur Afrika (2010); Djoliba, le grand fleuve Niger (2010). Kürzlich veröffentlichte sie eine Kurzgeschichte in der Kompilation How Free is Free? Reflexionen über die Freiheit des kreativen Ausdrucks in Afrika, herausgegeben von Arterial Network.

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