Vitjitua Ndjiharine

Vitjitua Ndjiharine

Bildende Künstlerin

  • Postkoloniale Weltordnung, Rolle der Museen, Koloniales Erbe, Kultur der Erinnerung, Postkoloniale Kunstproduktion, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Windhoek (Namibia)

Vitjitua Ndjiharine ist multidisziplinäre bildende Künstlerin. In ihren Arbeiten führt sie Malerei, Illustration, visuelles Designerin, Art Direktion und Web-Entwicklung zusammen. Ihre Methoden und Perspektiven sind von verschiedenen akademischen Disziplinen inspiriert – wie etwa Geschichte, Kulturanthropologie, Ethnographie, Massenmedien und Kommunikation sowie visuelle Kultur – um Kunst zu schaffen, die von verschiedene historische und sozialpolitische Ebenen bietet. Dieser Ansatz setzt Gegenwart und Vergangenheit in Bezug zu einander. Durch empathisches Storytelling, das für Menschen in und außerhalb der Forschung zugänglich ist. Dadurch produziert sie kreative und eingängige Arbeiten zur Reklamation und Transzendenz der Geschichte. Nach ihrem Bachelorabschluss 2017 in Studio Art am City College of New York erhielt sie 2018 ein Forschungsstipendium der Gerda Henkel Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum zum Thema „Hamburgs (post-)kolonialem Erbe.” In diesem Rahmen arbeitete sie im Ethnologischen Museum in Hamburg und dem Nationalarchiv Namibias, um Strategien zu entwickeln, mit denen sich die pädagogische Funktion von Bildern und Texten in Kolonialarchiven dekonstruieren und rekontextualisieren lassen. In der Vergangenheit hat Ndjiharine ihre Arbeiten in New York City, Hamburg, Stuttgart und Windhoek ausgestellt.
 

Beiträge von Vitjitua Ndjiharine