Noa Ha

Noa Ha

Urbanistin

  • Postkoloniale Weltordnung, Koloniales Erbe, Kultur der Erinnerung, Dekolonisierung

  • Dresden (Deutschland)

Noa K. Ha, Dr.-Ing., ist seit 2018 Nachwuchsforschungsgruppenleiterin am Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind postkoloniale Stadtforschung, migrantisch-diasporische Erinnerungspolitik, kritische Integrationsforschung und Rassismuskritik. Nach der Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin studierte sie Landschaftsplanung an der TU Berlin und promovierte dort in der Architektur über Informalität und Rassismus am Beispiel des Straßenhandels in Berlin. Zunächst lehrte und forschte sie im Bereich Historische Urbanistik, Stadt- und Raumsoziologie an der TU Berlin, Center for Metropolitan Studies, sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist Gründungsmitglied der Fachgesellschaft für rassismuskritische, postkoloniale und dekoloniale Forschung und Praxis (DeKolonial e.V.i.G.). Neben ihrer Forschung war sie ehrenamtlich im Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. und im asiatisch-deutschen Verein korientation e.V. aktiv. Zuletzt veröffentlichte sie den Artikel „From an Invisible Package of Unearned Assets: On White Privilege to a Visible Package of Exploited Assets: Cities in Europe” in POW & UP: Galerie Wedding, Space for Contemporary Art Berlin (Ausstellungskatalog, 2019) sowie den Sammelband Decolonize the City! Zur Kolonialität der Stadt – Gespräche Aushandlungen Perspektiven (2017) und darin den Artikel „Zur Kolonialität des Städtischen“ (S. 75-87).

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