Margareta von Oswald

Margareta von Oswald

Anthropologin

  • Rolle der Museen, Koloniales Erbe, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Berlin (Deutschland)

Margareta von Oswald ist eine deutsche Anthropologin, ausgebildet am Institut d'Études Politiques (Bordeaux), an der École Normale Supérieure (Paris), der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris) und der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2016 arbeitet sie als Forschungsstipendiatin zum Thema Transformation von Museen und Kulturerbe im 21. Jahrhundert am Zentrum für anthropologische Forschung in Berlin. Auf der Grundlage einer zweijährigen Studie im Ethnologischen Museum Berlin (Deutschland) und im Königlichen Museum für Zentralafrika Tervuren (Belgien) analysiert Margareta von Oswald in ihrer Doktorarbeit die Umstrukturierungsprozesse und begleitenden Kontroversen anthropologischer Museen in Europa. Dabei interessiert sie sich insbesondere für die Art und Weise, wie Museen in der Gegenwart mit ihrem kolonialen Erbe umgehen. Von 2016 bis 2019 hat sie die Seminarreihe Rewriting the Colonial Past mitorganisiert: „Zeitgenössische Herausforderungen von Museumssammlungen“ (EHESS, Paris). Im Jahr 2015 kuratierte sie zusammen mit Verena Rodatus die Ausstellung Objektbiografien (Humboldt Lab Dahlem, Berlin).

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