Camila Sposati

Camila Sposati

Künstlerin

  • Postkoloniale Weltordnung, Postkoloniale Kunstproduktion, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • São Paulo (Brasilien)

Camila Sposati wurde in Sao Paulo geboren und lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Brasilien und Europa. In ihren Arbeiten untersucht sie Transformations- und Energieprozesse, wobei sie Methoden anwendet, die oft an wissenschaftliche Forschungsmethoden herankommen. Sie hat Prozesse auf mikroskopischer und globaler Ebene untersucht, wie z. B. das Wachstum von Kristallen im Labor und die geologischen Auswirkungen auf die Erdkruste an verschiedenen Orten. In ihrer Arbeit stellt Sposati materielle und historische Prozesse einander gegenüber, um die offizielle Zeit und ihre Bedeutungen in Frage zu stellen.
 
Ihre Forschungen führten Sposati in den Amazonas, das trockene Hinterland im Nordosten Brasiliens, nach Turkmenistan, Usbekistan, Grossbritannien, Frankreich, Holland und Japan. Sie stellte aus bei BAK – basis voor actuele kunst, Utrecht (2017), Instituto Tomie Ohtake, São Paulo (2013, 2017), 10. Biennale des Mercosul, Porto Alegre (2015), CCBB Centro Cultural Banco do Brasil, Rio de Janeiro (2015), Biennale Bahia, Salvador (2014), Eleven Rivington Gallery, New York (2013), HICA Highland Institute of Contemporary Art, Inverness-shire (2012), Centro Cultural Montehermoso, Vitoria-Gasteiz (2012), Musée de la Chasse et de la Nature, Paris (2012).
 

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