Quentin VerCetty Lindsay

Quentin VerCetty Lindsay

Künstler

  • Koloniales Erbe, Kultur der Erinnerung, Postkoloniale Kunstproduktion, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Toronto (Kanada)

Quentin VerCetty Lindsay ist ein preisgekrönter, multidisziplinärer Griot der bildenden Kunst, Artpreneur, Kunstpädagoge, Aktivist und stetig wachsender interstellarer Baum. Er ist Mitbegründer und Direktor des Black Speculative Arts Movement, dessen Arbeit die zweite Welle des Afrofuturismus mit neuen, inklusiven und intersektionalen Perspektiven auf öffentlichen Raum verbindet

Für sein Projekt Missing Black Technofossil Here verwendet er Augmented Reality, digitale 3D-Kunst und Druck und thematisiert den Mangel an Denkmälern für Schwarze Körper in Toronto und anderen Teilen Kanadas. In seinem Projekt werden imaginäre Denkmäler für lokale Schwarze Persönlichkeiten Kanadas der Vergangenheit und der Gegenwart in futuristischen Gemeinschaftsorten ausgestellt. Teil des Projekts sind Workshops, die sich an Mitglieder der Gemeinschaft wenden und Bewusstsein für blinde Flecke schaffen.
 
VerCetty Lindsay hat in zahlreichen Publikationen, Kunst und Essays über Afrofuturismus, Feminismus, Banden- und Drogenintervention sowie soziale Reformen veröffentlicht. Zudem arbeitet er an einem Buch über seinen Werdegang vom Leben auf der Straße bis zu dem, was er heute ist, mit dem Titel Exported Pollen from Mercury: Tales and Parables from a Life Growth sowie an mehreren Kunstprojekten, darunter eine Auftragsarbeit für eine Reihe überlebensgroßer Bronzebüsten.

Weiterführender Link:

Artikel über Projekte von Quentin VerCetty Lindsay, multidisziplinärer Künstler aus Kanada mit afroamerikanischer Herkunft, zur Sichtbarmachung Schwarzer Menschen durch Denkmäler (Goethe-Institut USA, goethe.de)

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