Konferenzen Museumsgespräche

„Museumsgespräche” 2019 in Namibia
„Museumsgespräche” 2019 in Namibia | Foto (Detail): CreativeLab for Goethe-Institut Namibia
  • 01. Januar 2018 — 31. Dezember 2019

  • Restitution, Rolle der Museen, Koloniales Erbe, Postkoloniale Entwicklungs- zusammenarbeit

  • Kinshasa (Demokratische Republik Kongo); Windhoek (Namibia); Kigali (Ruanda); Ouagadougo (Burkina Faso); Lagos (Nigeria); Dar es Salaam (Tansania); Accra (Ghana)

Afrikas Museen am Wendepunkt: Die von kolonialem Denken geprägte Ausstellungspräsentation afrikanischer Sammlungen verlangt dringend nach einer zeitgemäßen und kritischen Neubestimmung. In der Reihe „Museumsgespräche“ bringt das Goethe-Institut internationale Museumsfachleute zusammen, um gemeinsam Afrikas Museum der Zukunft zu entwickeln.
 

Ein innerafrikanisches Netzwerk von regionalen und internationalen Museumsfachleuten ist das Ziel der vom Goethe-Institut initiierten Museumsgespräche. Die mehrtägigen Tagungen von Kurator*innen, Künstler*innen und Historiker*innen fanden bisher in sieben afrikanischen Ländern statt: in Ruanda, Burkina Faso, Ghana, Nigeria, Tansania, der Demokratischen Republik Kongo und in Namibia.

Jedes neue Treffen setzt dort an, wo die vergangenen Konferenzen aufhörten und vertieft die Diskussion über innovative Museumsmodelle, die Rückgabe kultureller Güter und die Möglichkeit, das Publikum intensiver in die Museumsarbeit einzubeziehen. Die Museumsexpert*innen diskutieren aus postkolonialer Perspektive über nicht weniger als über die Zukunft afrikanischer Museen.
 
Die Museumsgespräche sind eine Projektreihe der Goethe-Institute in Afrika südlich der Sahara und finden an den beteiligten Standorten in Zusammenarbeit mit dortigen Nationalmuseen, Museumsverbänden, Ministerien und der UNESCO statt. Sie verstehen sich als Angebot, einen innerafrikanischen Diskurs über die Institution Museum in der postkolonialen Ära zu initiieren.