Ich rufe Jordan an. Er hat Isabellas Handynummer.

Handy Foto: © Colourbox Ich will Jordan nicht anrufen, weil ich Jordan nicht mag, aber ich mache es trotzdem. Ich weiß, er hat Isabellas Handynummer. Und ich habe seine Handynummer. Also...!

„Hi Jordan! Ich bin’s, Cem!“, sage ich.

„Hi Cem! Wie geht’s dir?“, fragt er.

„Nicht so gut. Ich brauche deine Hilfe. Hast du Isabellas Handynummer?“

Ich denke, Jordan lacht. Aber das tut er nicht. „Ja klar“, sagt er. „Einen Moment bitte.“ Dann sucht er nach Isabellas Handynummer und gibt sie mir.

Ich danke Jordan und wähle Isabellas Nummer.

„Hallo?“, fragt sie. Sie spricht ganz leise.

„Ich bin es, Cem!“, sage ich. „Isabella, wo bist du?“

„Im Krankenhaus“, sagt sie und weint. „Ich hatte einen Unfall und ich bin ganz allein hier. Mir geht es schlecht.“

„In welchem Krankenhause bist du?“, frage ich.

Isabella gibt mir den Namen des Krankenhauses. Ich rufe Jordan wieder an.

„Jordan, ich brauche wieder deine Hilfe“, sage ich. „Isabella ist im Krankenhaus. Ihr geht es nicht gut. Rufst du die Leute aus unserer Klasse an? Sag ihnen, wir treffen uns am Krankenhaus St. Josef in einer Stunde. Ich kaufe Isabella ein Geschenk. Sie freut sich sicher.“

Und ich habe Recht! Isabella freut sich sehr. Und Jordan finde ich jetzt ganz nett. Wir werden sogar Freunde. „Glück im Unglück“...

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