Ich gehe ins türkische Café Mokka. Vielleicht ist Isabella schon dort.

Café Foto: © Colourbox Ich gehe zum U-Bahnhof und fahre in die Innenstadt. Ich steige in der Nähe des türkischen Cafés aus. Und am Fenster sehe ich Isabella! Sie sitzt dort allein.

„Isabella! Du bist schon hier!“, sage ich. „Ich habe gesagt, ich hole dich ab.“

Isabella schaut auf den Boden. „Oh, das tut mir leid! Das habe ich falsch verstanden. Ich dachte, wir treffen uns hier.“

Ich bin so glücklich, es ist mir egal. Ich setze mich zu Isabella und schaue in ihre großen schwarzen Augen und für mich ist alles gut. Der Abend ist perfekt: Das Wetter (es ist ein warmer Sommerabend und wir sitzen draußen); der Tee (er schmeckt Isabella gut); und das Gespräch. Ich spreche zum ersten Mal länger mit Isabella. Ich spreche mit ihr über ihr Zuhause, über Brasilien und ihre Familie und über ihre Zeit in Deutschland. Wir sprechen viel und ich weiß: Isabella und ich haben viel gemeinsam. Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – vielleicht sogar mehr!   

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