Ich schenke Isabella brasilianische Schokolade.

Schokolade Foto: © Colourbox Am Samstag gehe ich zum Kosmetik-Laden. Isabella hat gesagt, sie arbeitet dort. Ich habe brasilianische Schokolade für sie gekauft. Aber ich kann Isabella nicht sehen. Ich frage eine Dame an der Kasse: „Wo finde ich Isabella, bitte?“

„Isabella?“, fragt die Dame. „Ich kenne keine Isabella.“

„Sie arbeitet hier“, sage ich.

„Ich bin die Chefin“, sagt die Frau. „Ich kenne Isabella nicht. Wie sieht sie aus?“

„Sie hat lange braune Haare“, sage ich. „Sie ist Brasilianerin.“

„Hier arbeitet keine Brasilianerin“, sagt die Chefin. „Es tut mir leid.“

Ich verstehe die Welt nicht mehr! Warum hat Isabella gesagt, sie arbeitet hier?

Ich will nach Hause und steige in die U-Bahn. Dann sehe ich Isabella – mit einem anderen Mann! Sie gehen die Straße entlang, Hand in Hand und sie lachen! Zum Glück sehen sie mich nicht.

Das war’s also! Ich werde nie wieder mit Isabella sprechen! „Tschüss, Isabella!“, denke ich. Zuhause esse ich die brasilianische Schokolade ganz allein. 

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