Ich küsse Isabella.

Kuss Foto: © Colourbox Ich fege den Boden und Isabella spült die Gläser in der Küche. Dann gehe ich in die Küche – ganz leise. 

Isabella sieht mich nicht. Sie hört mich auch nicht. Von hinten gehe ich leise zu ihr. 

Ich bleibe hinter ihr stehen. Isabella spült weiter. Dann küsse ich sie auf die Wange. 

Isabella schreit. „Mein Gott!“ Sie hält ihre Hand ans Herz. „Was machst du?“ 

„Ich muss dich küssen, Isabella. Du bist so schön!“ sage ich. 

Aber Isabella lässt sich nicht küssen. Sie nimmt ein Glas Wasser und schüttet es mir ins Gesicht. 

„Finger weg!“, ruft sie. 

„Ich kann nicht länger warten“, sage ich mit nassem Gesicht. „Ich muss dich küssen!“ 

„Hast du mich nicht gehört?“, sagt sie. Sie sieht böse aus. „Ich will dich nicht küssen.“ 

„Aber...“, sage ich. 

„Es gibt kein Aber, Jordan. Ich gehe jetzt nach Hause und du kannst allein aufräumen!“ 

Ich nehme den Besen und gehe zurück ins Café. 

Das habe ich nicht gut gemacht. Ob Isabella mir eine zweite Chance gibt? 

Probiere es noch einmal.

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