Wir gehen nach links.

Wir gehen nach rechts Foto: © Colourbox „Wir gehen nach links“, sagt Jordan, aber in der Straße ist kein Kino.

„Wir können jemanden fragen“, sage ich.

„Mein Deutsch ist nicht gut genug“, sagt Jordan.

„Dann frage ich“, sage ich.

Ich sehe eine alte Dame und frage sie: „Entschuldigung, gibt es hier ein Kino in der Nähe?“

„Ja“, sagt die alte Dame. „Gehen Sie an der nächsten Ecke rechts und Sie sehen das Kino auf der linken Straßenseite.“

„Danke!“, sage ich.

Fünf Minuten später sind wir am Kino. Und der Film hat noch nicht angefangen! Perfekt! Wir warten an der Kasse und Jordan fragt: „Hast du Geld dabei? Ich habe mein Portemonnaie zu Hause vergessen.“

Was? Jordan hat kein Geld dabei? Er will einen Film sehen und ich muss auch noch seine Eintrittskarte bezahlen?! Da ist kein guter Anfang!

Und es wird nicht besser. Ich kaufe zwei Karten an der Kasse, dann gehen wir ins Kino. Der Film ist schrecklich. Jordan findet den Film toll. Es gibt viele Zombies und Vampire und Blut. Aber es gibt keine Geschichte. Und der Film ist drei Stunden lang! Es gibt sogar eine Pause.

In der Pause sage ich: „Ich will den Film nicht weiter sehen.“

„Alles klar!“, sagt Jordan. „Ich schaue den Film zu Ende. Gehst du nach Hause?“

Was soll ich sonst machen? Im Foyer auf ihn warten? Natürlich nicht. Warum kommt Jordan nicht mit? Jordan ist nicht nett! Na ja, das nächste Mal frage ich Cem.

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