MUSIK | WORKSHOP: BlackKajiXtra: Nusasonic– Cari Padu - Goethe-Institut
MUSIK | WORKSHOP

BlackKajiXtra: Nusasonic– Cari Padu

BlackKajiXtra: Nusasonic
©Goethe-Institut/James Hii http://©Goethe-Institut/James Hii

Fr, 19.07.2019 20:00 Uhr

The Substation

45 Armenian St
179936 Singapore

Details

Sprache: Englisch
Preis: Interessierte können sich bewerben unter
info@theobservatory.com.sg

Links zum Thema

Rully Shabara (Indonesien) leitet einen öffentlichen Chor mittels strukturierter Improvisation und freien Ausdrucksformen.

Das BlackKajiXtra: Nusasonic Programm vom 20. bis 21. Juli 2019 in Singapur besteht aus einer Reihe an Vorträgen, Workshops und Konzerten. Während des Workshops am Freitag, den 19. Juli, wird Setabuhan-Projektgründer Rully Shabara einen öffentlichen Chor leiten (bezeichnet als Cari Padu), der menschliches Streben und Überwachung durch soziale Strukturen kommentiert. Der Chor wird Stimmübungen erlernen und gemeinsam ein Stück erarbeiten, das am zweiten Tag des Nusasonic-Programms aufgeführt wird. 
 
Nusasonic ist ein mehrjähriges Projekt, das sich mit der Gegenwart und Vielfalt experimenteller Sound- und Musikpraktiken in Südostasien befasst und diese mit Soundkulturen in Europa und andernorts in Austausch bringt. In einem multiperspektivischen Prozess entwickeln Yes No Klub (Yogyakarta), WSK Festival of the Recently Possible (Manila), Playfreely/BlackKaji (Singapur), und CTM Festival for Adventurous Music (Berlin) das Projekt fortlaufend weiter. Nusasonic ist eine Initiative der Goethe-Institute in Südostasien.
 
Benannt ist Nusasonic nach dem alten javanischen Begriff Nusantara, der im heutigen Gebrauch die Vielfalt an Beziehungen und Verbindungen zwischen den Ländern Südostasiens bezeichnet. Unter Berücksichtigung von lokalen Kontexten und fortdauernden, globalen Asymmetrien möchte Nusasonic Künstlerinnen und Künstler in ihrem Schaffen fördern, die auditiven Kunstpraktiken aus Südostasien verständlich und sichtbar machen, lokale Netzwerke unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Südostasien, Europa und anderen Teilen der Welt fördern. Dazu verschränkt das Projekt eine Bandbreite verschiedener Aktivitäten und Formate, die sich in wechselnden Konstellationen der Produktion, Reflektion, Präsentation und Vernetzung experimenteller Musikszenen und Soundkulturen widmen.
 
Nach dem Auftakt in Yogyakarta letztes Jahr tritt Nusasonic in den kommenden Jahren in unterschiedlicher Form in Manila, Singapur und Berlin sowie an weiteren Standorten in Südostasien auf.