Mit Künstlicher Intelligenz kommunizieren Meta – ein Chatbot gegen Diskriminierung

Said Haider
Said Haider entwickelte den ersten Antidiskriminierungschatbot. | Foto (Detail): Stephanie Hesse © Goethe-Institut Finnland

Said Haiders Vision ist es, die 110 bei Diskriminierung zu entwickeln. Mit seinem Team hat der Gründer und Geschäftsführer von Meta den ersten Chatbot entwickelt, der Diskriminierte, die Rat suchen, über ihre Rechte informiert – 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche.
 

Von Stephanie Hesse

Hinter Meta stecken derzeit über 15 Freiwillige, die ehrenamtlich ihre Expertise einbringen. Es sind Designer*innen, Jurist*innen oder Leute mit technischem Hintergrund. Im Februar 2021 wurde der erste Prototyp des Chatbots gelauncht, der vor allem Förderer und Investoren von der Idee überzeugen soll. Haiders Ziel: das bestehende Beratungsangebot sichtbarer machen. „Ein Chatbot kann einen Menschen nicht ersetzen“, sagt er. „Unser Ziel ist es, den Weg zu Menschen zu verbessern.“ Derzeit gibt es noch kein flächendeckendes Beratungsangebot in Deutschland. Betroffene müssen oft lange Strecken zurücklegen, um die passende Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Wartezeiten sind lang, Fristen für juristische Verfahren aber häufig kurz. Ein Chatbot hat die Stärke, dort die Lücke zu füllen und schnell erste Hilfe zu leisten.

Schon jetzt schaffen sich Betroffene auf Facebook und Instagram Räume, um Erfahrungen auszutauschen und sich zu informieren. Sie schreiben über Instagram Anwält*innen an und suchen nach Rat. Auf diesen Plattformen möchte der Antidiskriminierungschatbot die Betroffenen zukünftig abholen.

Said Haider berichtet im Video‑Interview von der Geschichte des Projekts und wie die Künstliche Intelligenz hinter dem Bot arbeitet.