online | zu Hause KI + Intimität

Bild einer jungen Person, die auf Ihre Smartphone schaut; eine gemalte pinke Girlande umschlingt sie © Marcia Mihotich
Ein Computer muss nur einige Charakteristiken aufweisen, die wir normalerweise mit Menschen assoziieren, damit sein Gegenüber eine Beziehung zu ihm aufbaut. Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich Interaktionen mit Maschinen immer natürlicher anfühlen. Mittels Machine Learning sowie Gesichts- und Spracherkennung können Geräte und Systeme Emotionen erkennen, interpretieren und erwidern und so eine Erfahrung von Nähe schaffen, die bis in die intimsten Bereiche vordringt. Die Forschung spricht in diesem Fall von Affective Computing. Computer werden durch die technologischen Entwicklungen zu persönlichen Assistent*innen, zu Freund*innen und sogar zu Partner*innen. Wir wollen zusammen mit Expert*innen die unterschiedlichen Bereiche der Interaktion von Mensch und Maschine abstecken und fragen, ob so etwas wie empathische KI (bereits) existiert.
 

Das wirst du lernen:
  • Kann KI mit uns fühlen?
  • Welche Risiken sind mit Affective Computing verbunden?
  • Bedienen die derzeitigen KI-Systeme konservative Geschlechterrollen und Stereotype? 
Referent*innen:
 
Kate Devlin, Senior Lecturer in Social and Cultural Artificial Intelligence, King’s College London
Sophie Kleber, user experience designer, Google