The Climate Challenge Hackathon

Der Online-Hackathon "The Climate Challenge", organisiert vom Goethe-Institut gemeinsam mit den Scientists4Future Heidelberg und The Hackathon Company, hat am letzten Oktoberwochenende 2020 stattgefunden.

Eine Weltkarte im Hintergrund, davor 4 Menschen, die miteinander reden und gestikulieren © Lena Ziyal Bist Du es leid, nur über den Klimawandel zu reden? Willst Du stattdessen etwas konkretes tun?  Das war der Aufruf zum Online-Hackathon "The Climate Challenge", den das Goethe-Institut gemeinsam mit den Scientists4Future Heidelberg und The Hackathon Company vom 30. Oktober bis zum 1. November 2020 organisiert hat.

Ein Wochenende lang arbeiteten ca. 250 Entwickler:innen, Designer:innen, Kreative, Wissenschaftler:innen, Problemlöser:innen und digitale Unternehmer:innen aus 24 europäischen Ländern in 30 Teams über verschiedene Online-Plattformen zusammen, um in vier Themenfeldern innovative Lösungen zu entwickeln, die den EU-Bürger:innen - und allen anderen - bei der Bewältigung der Klimaherausforderung helfen. Unterstützt und begleitet wurden sie von 28 wissenschaftlichen Expert:innen.

Vorgegeben waren diese Themenfelder:

Bewusstsein schärfen
z.B.
Wie können wir Verhaltensänderungen erreichen, die den Klimaschutz unterstützen? (z.B. durch "nudging")
Wie können wir das Reisen umweltfreundlicher machen?

Kommunikation
z.B.
Wie können wir den Klimawandel der Öffentlichkeit auf eine Weise vermitteln, die die Menschen zu konkreten Umweltaktionen ermutigt?
Wie können wir gefälschten Nachrichten (Fake News) über den Klimawandel wirksam entgegenwirken?

Soziale Perspektive
z.B.
Wie können wir Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise entwickelt wurden, anpassen, um einen nachhaltigen Klimaschutz zu erreichen?
Wie können wir die Vorteile eines reduzierten digitalen CO₂e-Fußabdrucks hervorheben?

Big Data
z.B.
Welche Möglichkeiten bieten große Datenmengen zur Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen?
Wie können wir es lokalen Behörden ermöglichen, auf Klimadaten zuzugreifen und Lösungen zu entwickeln, die ihnen helfen, Risikofaktoren zu überwinden, die mit ihren geografischen Bedingungen zusammenhängen?

Wen interessiert, wie der Hackathon abgelaufen ist, kann dies in der Agenda (in englischer Sprache) nachlesen.

Weitere Informationen

Hintergrundinformationen zum Hackathon können in dem Artikel Digitaler Klimaschutz der Journalistin Annette Walter nachgelesen werden. 

Die vier Projekte, die am 1. November von der Jury ausgewählt wurden, sind:

CeCeCe setzt Werkzeuge zur Verarbeitung natürlicher Sprache ein, um den "Ton" und die Satzstruktur bei Aussagen zum Thema Klima zu analysieren und schlägt gegebenenfalls alternative Formulierungen vor. Der Diskurs zum Klimawandel soll damit versachlicht werden.

Face Responsibility erstellt Analysen zu den Verantwortlichkeiten handelnder Personen und stellt diese Daten in kompakter Form über soziale Medien zur Verfügung, damit die besagten Entscheidungsträger:innen zielgerichteter adressiert werden können.

Is This an Expert ist ein Bot, der auf Twitter prüft, ob Tweets zum Thema Klimawandel von Expert:innen stammen und wie valide die darin geäußerten Informationen sind.

Pledge4Future ist ein Web-Tool für das Monitoring und die Reduktion arbeitsbezogener Emissionen. Mit einem spielerischen Ansatz sollen Universitäten und Unternehmen angehalten werden, ihr umweltbeeinflussendes Verhalten besser im Blick zu behalten und ggf. zu ändern.

Die vier Gewinner-Teams arbeiten weiter an ihren Projekten - unterstützt und begleitet von den Scientists4Future Heidelberg und dem Goethe-Institut.

Im Juni 2021 können sich die Projekt-Teams für eine weitere Förderung bewerben.

Noch weitere Fragen? Schreibt uns! Wir helfen gerne:

Brigitte Döllgast und Sabine Reddel
Zentrale des Goethe-Institut in München
theclimatechallenge@goethe.de

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Scientists for Future Heidelberg